25. Mrz 2015

"Fast Fashion - Die Schattenseite der Mode"

Ausstellung in Hamburg eröffnet

Modetrends wechseln rasant. Das Bedürfnis nach immer neuer Kleidung ist groß und der Wegwerftrend hat Einzug in die Kleiderschränke gehalten. Welche Folgen das für Menschen und Umwelt hat, zeigt nun die in Hamburg eröffnete Ausstellung „Fast Fashion – Die Schattenseite der Mode“.  In Fotos, Blogs und Textbeiträgen beleuchtet sie die Hintergründe: Woher kommt die Mode für den Massenmarkt eigentlich und wie kann sie so billig sein? Welche Rolle spielen Hersteller, Modemarken und Verbraucher? Der kritische Blick hinter die Kulissen der Textilwirtschaft soll dazu anregen, sich engagierter mit den Themen Mode und Konsum zu beschäftigen.

Gleichzeitig sucht die Ausstellung nach Lösungswegen und Alternativen. Unter welchen Umständen kann Mode fair sein? Was hat es mit der Slow Fashion Bewegung auf sich und kann sie Produzenten und Konsumenten zu mehr Verantwortung und Respekt gegenüber Mensch, Umwelt und Produkten bewegen? In einem Slow Fashion Labor stellt sie unter den Stichworten “Nachhaltige Fasern”, “Tierische Fasern”, Innovative Technologien” sowie “Transparenz schaffen” alternative Möglichkeiten für nachhaltige Mode sowie relevante Textilsiegel vor. Der Parcours der Ausstellung führt die Besucher durch den gesamten Konsumprozess vom Laufsteg über Fotostudio, Litfass-Säule und Schaufenster bis zur Umkleidekabine.

Die Ausstellung ist bis zum 20. September im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) zu sehen. Sie wird von der Karin Stilke Stiftung und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Anschließend ist sie von Dezember 2015 bis Mai 2016 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden zu sehen.

Alle Infos zur Ausstellung unter:

www.fastfashion-dieausstellung.de