28. November 2013

"Hartnäckig und Unverfroren"

Eine Ausstellung über Pionierinnen des Fairen Handels

„Warum sind Bananen billiger als Äpfel?“ Diese Frage stellte sich die heute 88-jährige Ursula Brunner schon Anfang der 70er Jahre. Heute gilt sie als Pionierin des Fairtrade-Gedankens in der Schweiz. Um auf Ungerechtigkeiten im Bananenhandel aufmerksam zu machen, gründete sie damals, gemeinsam mit anderen Frauen, die Gruppe der „Bananenfrauen“. Durch engagierte Kampagnenarbeit, Diskussions- und Filmabende setzten sie sich in ihrem Heimatort Frauenfeld dafür ein, die Öffentlichkeit auf die herrschenden Missstände im Bananenhandel aufmerksam zu machen. Später ging aus der Gruppe der Verein gebana (Gerechter Bananenhandel) hervor, der die ersten fair gehandelten Bananen aus Nicaragua importierte und heute als gebana AG und dem angeschlossenen Verein terrafair fortbesteht. Zur heutigen Situation von Fairtrade sagt sie: „Fairer Handel ist ein Weg. Man darf auf ihm nicht stehen bleiben.“


Zu Ehren des großen Engagement der „Bananenfrauen“ zeigt das Rathaus in Frauenfeld nun vom 06. Dezember bis zum 09. Februar die Ausstellung „Hartnäckig und Unverfroren: Die Bananenfrauen von Frauenfeld“.


Mehr Informationen zur Ausstellung unter:


http://bananenfrauen.ch/


Mehr Informationen über die Geschichte der Bananenfrauen unter gebana und terrafair