Ausbeutung von Mensch und Natur
Der Public Eye Award prangert brasilianischen Minenbetreiber und britische Bank an
Der brasilianische Minenbetreiber Vale und die britische Bank Barclays sind mit dem Public Eye Award als "schlimmste Unternehmen der Welt" ausgezeichnet worden. Vale erhielt die "Auszeichnung" für unmenschliche Arbeitsbedingungen und rücksichtslose Naturzerstörung. Das Unternehmen ist unter anderem am Bau des Staudamms Belo Monte beteiligt, für den schätzungsweise 40.000 Menschen umgesiedelt werden müssen. Barclays gehört zu den weltweit größten Nahrungsmittelspekulanten und wird für die Verarmung und den Hunger in der Ländern des Südens verantwortlich gemacht. Der japanische Atomkonzern Tepco kam knapp um eine Auszeichnung herum.
Der Ökonom und Nobelpreisträger Joseph Stieglitz sagte bei der Preisverleihung: „Mit diesen Nominationen wurden einige der schlimmsten Auswüchse von unverantwortlichem Handeln von Unternehmen des letzten Jahres benannt. Nun ist es wichtig, nicht nur zu benennen, was genau an ihrem Verhalten gegenüber den Arbeitnehmern und der Umwelt falsch ist, sondern auch systematische Verbesserungen zu fordern.“
Infos und Preisträger der vergangenen Jahre unter www.publiceye.ch/de/news/pressemitteilung-vom-27-januar-2012/








