02. Dezember 2013

Der schönste Baum ist öko

Siegel helfen bei der Auswahl von Christbäumen aus ökologischer Produktion

Rund 25 Millionen Weihnachtsbäume werden jährlich in Deutschland verkauft. Der größte Teil von ihnen stammt von Weihnachtsbaumplantagen. Wie bei allen anderen Monokulturen kommen auch hier Pestizide und Dünger zum Einsatz. Käfer, Läuse und Unkraut sollen bekämpft werden, der Baum soll möglichst gleichmäßig wachsen und sich in einem schönen Grün färben.


Ökologische Weihnachtsbaumkulturen verzichten auf mineralischen Dünger und Pestizide. Die Bäume wachsen nicht in gleichförmigen Plantagen, sondern in Mischkulturen. Zu erkennen sind die Bäume an Siegeln wie demeter, Bioland, Naturland oder FSC. Wer keine Bäume mit entsprechenden Siegeln findet, kann sich in nahegelegenen Forstbetrieben umsehen und sich den Baum vielleicht sogar selber schlagen. So lässt sich vermeiden, einen Baum zu kaufen, der unter ökologisch fragwürdigen Bedingungen gezogen wurde.


Einen Baum im Topf zu kaufen, ist nicht unbedingt die ökologischere Variante. Durch den Wechsel von der Kälte in die Wärme geraten die Bäume in Stress. Häufig sind die Wurzelballen sehr stark beschnitten, damit sie in den Topf passen. Damit der Baum später wieder im Freien anwachsen kann, benötigt er intensive Pflege. Er sollte nach Möglichkeit nur drei Tage im Zimmer stehen und regelmäßig gegossen werden. Im Freien muss sein Wurzelwerk vor Kälte geschützt werden.
Infos zu den Verkaufsstellen der ökologischen Weihnachtsbäume gibt unter:

http://www.robinwood.de/wo-kaufen.406.0.html