29. November 2012

Faire Weihnachtsbäume

Dänische Baumschule will bessere Arbeitsbedingungen für Zapfenpflücker

Ohne Nordmann-Tanne geht nichts zum deutschen Weihnachtsfest. Der Baum ist der Inbegriff des gut gewachsenen und haltbaren Zimmerschmucks. Kaum bekannt ist jedoch, dass die Samen, aus denen die Tannen gezogen werden, von Zapfen aus Georgien stammen, die Baumkletterer unter lebensgefährlichen Bedingungen von ausgewachsenen Bäumen pflücken. Eine dänische Baumschule gründete deshalb bereits vor vier Jahren die „Fair Trees“-Organisation. Diese sammelt Geld für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Zapfenpflücker, unter anderem für Sicherheitsausrüstungen und einen deutlich erhöhten Lohn.

Weihnachtsbauproduzenten, die sich „Fair Trees“ anschließen wollen, verpflichten sich, ihre Samen künftig nur noch von dieser Organisation zu kaufen. Von jedem verkauften Fair-Tree-Baum fließen 0,645 Euro an den dänischen „Bols Xmas Tree Fund“, der das Geld in Sozialprojekte in Georgien investiert. Zu erkennen sind die „Fair Tree“-Bäume an dem Fair Trees-Etikett. Eine Liste mit Verkaufsstellen von „Fair Tree“-Bäumen gibt es unter www.fairtrees.de