06. Dezember 2013

Fortschritt bei umweltfreundlicher Ernährung

Universität Halle-Wittenberg veröffentlicht neue Studie

Was und wie viel wir essen hat unmittelbaren Einfluss auf die Umwelt und unsere Gesundheit. So entstehen laut Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft etwa 95 Prozent der Ammoniak- und rund ein Viertel der Treibhausgas-Emmissionen bei der Gewinnung unserer Lebensmittel. Doch anhand einer aktuellen Studie hat die Universität Halle-Wittenberg nun herausgefunden, dass sich die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen in den letzten 20 Jahren durchaus positiv verändert haben.

In ihrer Untersuchung werteten die Forscher die Ergebnisse von zwei großen nationalen Verzehrstudien aus den Jahren 1985-89 und von 2006 aus. Verglichen mit den 80er Jahren aßen Erwachsene 2006 im Durchschnitt weniger Fleisch, Wurst und Eierprodukte, dafür aber mehr Gemüse und Obst. „Das ist unter gesundheitlichen Gesichtspunkten positiv zu bewerten“, sagt Studienleiter Dr. Toni Meier vom Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften. Um die Auswirkungen der Essgewohnheiten auf die Umwelt zu überprüfen, wurden die offiziellen Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der Vereine für unabhängige Gesundheitsberatung (UGB) mit vegetarischen und veganen Ernährungsstilen verglichen. Dabei war vegetarische und vegane Ernährung durch den geringen Energieverbrauch, wenige Emissionen sowie sparsame Flächennutzung am umweltfreundlichsten.

Hier geht's zur Studie:

http://bit.ly/18pFuuA

Mehr zum Thema in der Rubrik Vegetarische Ernährung.