07. Dezember 2012

Motivieren statt bestrafen

Wie Verbraucher am besten zum Energie sparen gebracht werden

Energiespartipps sind hilfreich – aber sie reichen nicht aus, um Verbraucher dazu zu bringen, ihren Stromverbrauch zu senken und ihren Umgang mit der Heizung zu verändern. Das hat eine Studie im Auftrag des Britischen Ministeriums für Energie und Klimawandel ergeben. Danach brauchen Verbraucher neben Informationen über Gründe, weshalb gespart werden soll, auch Erfolgsmeldungen und kleine Prämien für eigene Verhaltensänderungen.

So hatte ein britischer Energieversorger Verbrauchern Rechnungen geschickt, auf denen neben dem eigenen Verbrauch auch der Energieverbrauch von Haushalten ähnlicher Größe und der der effizientesten Haushalte aus der Nachbarschaft vermerkt war. Die sparsamsten Kunden erhielten ein „Great“ auf der Rechnung mit zwei Smileys. Haushalte, die mehr als diese verbrauchen, aber sich mit ihrem Energieverbrauch immer noch unterhalb des Durchschnitts bewegen, erhalten ein „Good“ mit einem Smiley. Wer schlechter ist, bekommt ein „Below Average“, also ein „unterdurchschnittlich“. Auf einer weiteren Seite waren Energiespartipps vermerkt. Diese Kombination brachte die Kunden des Versorgers dazu, Energie zu sparen.

Infos unter www.nachhaltigkeitsrat.de/index.php?id=7432