27. Juli 2015

Schokolade in Gefahr?

Kakao-Barometer 2015

In Zukunft könnte der Nachschub an Schokolade knapp werden. Jedenfalls dann, wenn sich die Lage im Kakaoanbau nicht verbessert, so die Befürchtung von Experten.

Vor allem für die Kakaobauern reicht das Geschäft kaum zum Leben. Zwar stieg der weltweite Marktanteil zertifizierter Schokolade innerhalb von vier Jahren um das achtfache - von 2 Prozent im Jahr 2009 auf fast 16 Prozent in 2013. Doch trotz Selbstverpflichtungen von Ferrero, Mars und Co. liegt das Pro-Kopf-Einkommen der meisten Kakaobauernfamilien immernoch weit unter der Armutsgrenze (mit geschätzt weniger als 2 Dollar pro Tag). Aber wer hat eigentlich die Macht am Kakaomarkt? Warum leiden die Kleinproduzenten immernoch so stark? welche Rolle spielen die Konsumländer? Und was sind die neuesten Nachhaltigkeitsentwicklungen im Kakaosektor? Mit Fokus auf Westafrika widmet sich das Kakao-Barometer 2015 diesen und weiteren Fragen.

Das Kakao-Barometer wurde im Rahmen der Kampagne Make Chocolate Fair durch das INKOTA-netzwerk und Südwind auf Deutsch übersetzt:



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