12. Dezember 2013

Wer hat die Nachhaltigkeit erfunden?

Vortrags- und Buchreihe des Rats für Nachhaltige Entwicklung über Carl von Carlowitz

300 Jahre ist der Begriff „Nachhaltigkeit“ inzwischen alt und aktueller denn je. Erfunden hatte ihn einst der sächsische Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz und in seinem Werk „Sylvicultura Oeconomica“ aus dem Jahr 1713 festgehalten. Carlowitz kritisierte schon damals das auf den kurzfristigen Gewinn ausgerichtete Wirtschaften seiner Zeit.  Doch wie ist dieser Begriff „Nachhaltigkeit“ entstanden und was verstehen wir darunter heute? Dieser Frage geht die im oekom Verlag erschienene Buchreihe „Carl von Carlowitz“ nach. Der aktuelle Band ist unter dem Titel „Mensch und Umwelt – Nachhaltigkeit aus historischer Perspektive“ Anfang Dezember erschienen, geschrieben von Christof Mauch.  Weitere Bände sind „Wachstum-wohin“, von Carlo Jaeger sowie „Die unbequemen Wahrheiten der Ökologie“ von Wolfgang Haber. Alle Bände sind vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) herausgegeben und basieren auf zuvor gehaltenen wissenschaftlichen Vorträgen.

Ein Reprint der Erstausgabe der „Sylvicultura Oeconomica“ aus dem Jahre 1713 und in Ergänzung dazu der Titel „Hans Carl von Carlowitz: Leben, Werk und Wirken des Begründers der Nachhaltigkeit“ sind ebenfalls im oekom Verlag erschienen.


Mehr Infos zur Vortragsreihe:

http://www.nachhaltigkeitsrat.de/de/news-nachhaltigkeit/2013/2013-12-05/neuer-band-in-der-carl-von-carlowitz-reihe-des-rne-erschienen/?size=&blstr=0

zum oekom Verlag:

http://www.oekom.de/allgemeine-verlagsinformationen/300-jahre-nachhaltigkeit.html