Aktuell
Unternavigation
Diese Rubrik hat mehrere Unterseiten.
Ökologische Neuausrichtung der Agrarpolitik erforderlich
In einer Aktuellen Stellungnahme zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik spricht sich der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) für eine grundlegende Neuausrichtung der europäischen Agrarförderung aus. "Die europäische Agrarförderung ist nicht mehr zeitgemäß", erklärte Frau Prof. Dr. Karin Holm-Müller, Ökonomin in Bonn und Mitglied des SRU. "Öffentliche Gelder dürfen in Zukunft nur noch für öffentliche Ziele eingesetzt werden, insbesondere für den Umwelt- und Naturschutz. Die Milliardenförderung der Landwirtschaft vornehmlich zur Einkommenssicherung großer Betriebe ist nicht zu rechtfertigen."
Wasserversorgern in Entwicklungsländern fehlt Fachwissen mehr als Geld
Die öffentlichen Wasserversorger in der dritten Welt sehen mangelndes Fachwissen noch vor fehlendem Geld als die Hauptursache für die schlechte Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Das ist das wesentliche Ergebnis einer Umfrage des Instituts für Umwelttechnik und Management an der Universität Witten/Herdecke unter 150 Führungskräften großer staatlicher Wasserbetriebe aus Afrika, Asien, Europa, Ozeanien und Lateinamerika. Die Betriebe sind für die Versorgung von mehr als 22 Mio. Menschen zuständig.
Erdbeben in Haiti: "Alles könnte aus den Fugen geraten"
Die Welthungerhilfe stellt 100.000 Euro für die Opfer des schweren Erdbebens in Haiti bereit. Im Rahmen einer ersten Soforthilfe sollen Betroffene mit lebenswichtigen Hilfsgütern wie Trinkwasser, Zelten, Planen und Nahrungsmitteln versorgt werden. Die Welthungerhilfe wird dabei mit erfahrenen haitianischen Partnerorganisationen zusammenarbeiten.
Konsum seit 1960 versechsfacht
Das Washingtoner Worldwatch-Institut hat einen grundlegenden Wandel unseres Konsumverhaltens gefordert. Das berichtet die Nachrichtenagentur epd. Im Kampf gegen Klimawandel und Umweltzerstörung müsse in Zukunft deutlich werden, dass Kaufen nicht zu Glück, Zufriedenheit und gesellschaftliche Akzeptanz führe, heißt es in einem am Dienstag in Washington veröffentlichten Bericht des US-amerikanischen Umweltinstituts.
DUH sucht Klimaschutz-Hauptstadt
(DUH) Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) zeichnet auch in diesem Jahr wieder Städte und Gemeinden für ihr besonderes Engagement im kommunalen Klimaschutz aus. Bis zum 30. April 2010 können sich alle Kommunen in Deutschland um den Titel "Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010" bewerben und bundesweit zeigen, wie sie der großen Herausforderung Klimawandel begegnen. Die DUH bewertet anhand eines Fragebogens das Energiesparen der Kommunen, umweltfreundliche Informationstechnologie (Green IT) und energieeffizientes Büro, Energieerzeugung, kommunale Verkehrspolitik, Siedlungsgestaltung sowie Öffentlichkeitsarbeit und Finanzierung.
Aus dem Leben gegriffen
Nachhaltiger Konsum ist eine gute Idee. Ihn zu leben erscheint aber gerade vielen Familien als eine Herausforderung. Wie sich umwelt- und sozialverträgliches Handeln mit dem familiären Alltag verbinden lässt, zeigt die VERBRAUCHER INITIATIVE in ihrer Serie "Familienalltag - fair und ökologisch leben und einkaufen", zu der drei neue Folgen erschienen sind.
Nominieren zum "One World Award 2010"
Der deutsche Bio-Lebensmittelhersteller RAPUNZEL NATURKOST AG und der Internationale Dachverband für Ökologischen Landbau (IFOAM) zeichnen innovative Ideen von Organisationen/Institutionen, Projekten und/oder Persönlichkeiten mit dem "One World Award 2010" (kurz: OWA) aus.
Energieeffizienz in Gebäuden: Aufbau von bigEE beginnt
Das Wuppertal Institut meldet: Auf kurze bis mittelfristige Sicht bietet die Erhöhung der Energieeffizienz das schnellste, wirtschaftlichste und größte Minderungspotenzial beim Klima- und Ressourcenschutz. "Jedes Land auf der Erde könnte bis 2020 seinen Energieverbrauch durch wirtschaftliche Energiesparmaßnahmen um 15 bis 20 Prozent verringern", erläutert Dr. Stefan Thomas, Leiter der Forschungsgruppe Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik, "Jedoch fehlt den meisten Entscheidungsträger(inne)n in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft der Überblick, wo die wichtigsten und kostengünstigen Maßnahmen ansetzen sollten und wie sie am besten in Angriff genommen werden können."
Fröhliche Weihnacht überall
Gerade an Weihnachten laufen die Kassen in Geschenkartikelläden, Kaufhäusern und Supermärkten heiß und die Konsumkurve steigt. Dabei steigt bei Kunden zunehmend der Wunsch, nicht nur ihren Lieben mit gutem Essen und schönen Geschenken etwas Gutes zu tun. Bio- und Fair-Trade-Produkte stehen immer häufiger auf dem Einkaufszettel und auch bei Möbeln, Textilien, Elektrogeräten etc. wünschen sich Kunden zunehmend umwelt- und sozialverträgliche Produkte, die beispielsweise energiesparend genutzt und entsorgt werden können.
Warst Du auch schön artig?
Wer artig war, bekommt Geschenke: Was Kindern spätestens bei der Bescherung einleuchtet, sollten sich Verbraucher klar machen, wenn es den Schutz der Artenvielfalt betrifft. Nur mit ihr erhalten wir auch weiterhin die Geschenke, die uns die vielfältigen Ökosysteme bieten. Jeder Einzelne ist gefragt, denn nachhaltige Konsumentscheidungen helfen beim Schutz der Biodiversität.






