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09. Dezember 2009

Studie: Arbeitsbedingungen in Steinbrüchen

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte macht das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes auf die massive Verletzung von Kinderrechten in Indien aufmerksam. Eine Studie über die Arbeitsbedingungen in Steinbrüchen im indischen Bundesstaat Rajasthan belegt massive Verstöße gegen grundlegende Arbeitsrechte und Umweltstandards und ergab Hinweise auf Kinderhandel und Schuldknechtschaft.

07. Dezember 2009

Fairer Handel und Klimaschutz: Mehr Gerechtigkeit

Mit einer Großplakat-Aktion melden sich das Eine Welt Netz NRW und die GEPA - The Fair Trade Company zum Klimagipfel in Kopenhagen zu Wort. Sie machen auf die Verbindung von Fairem Handel und Klimaschutz aufmerksam und fordern mehr Gerechtigkeit zwischen Nord und Süd.

07. Dezember 2009

Landwirtschaft muss Teil der Klimaschutzpolitik sein

Der BÖLW nimmt den heutigen Weltbodentag und den Beginn der UN-Klimakonferenz zum Anlass, um auf den Zusammenhang von Bodenschutz und Klimapolitik aufmerksam zu machen. "Wenn man in Kopenhagen nur den Primärenergieverbrauch in den Blick nimmt, die Landnutzungssysteme aber ausblendet, wird man zu keiner wirkungsvollen Lösung des Klimaproblems kommen", erklärt Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des BÖLW. Denn die Landwirtschaft trägt einen Anteil von rund 16% an den Treibhausgasemissionen. Er fordert deshalb, die Landwirtschaft in die Klimaschutzpolitik einzubeziehen und die Bodennutzungs-Systeme zum Thema zu machen.

05. Dezember 2009

Fairness unterm Weihnachtsbaum

Lebkuchen, Spielzeug, Kleidung und Schmuck unterm Tannenbaum sind typisch für das Weihnachtsfest zwischen Nordsee und Alpen. Dass diese Traditionen ohne den Handel mit Südasien nicht möglich wären, ist dabei nur wenigen bewusst. Dabei ist der Weg zu ganz besonderen Geschenken, von denen auch die Produzenten in Sri Lanka, Indien, Pakistan und Bangladesch etwas haben, häufig kürzer, als man denkt.

04. Dezember 2009

Gewinn mit Sinn

Den Haushalten in Deutschland steht ein Geldvermögen von mehr als vier Billionen Euro zur Verfügung. Bei der Entscheidung, wie und wo die Haushalte ihr Geld anlegen wollen, wird neben der Rentabilität und der Sicherheit zunehmend die Verwendung des angelegten Geldes wichtig. Mit dem Angebot an nachhaltigen Finanzprodukten und -dienstleistern wächst jedoch auch die Verwirrung. Die neue Broschüre "Grüne Geldanlagen" gibt Hilfestellung beim Weg durch den Nachhaltigen-Investment-Dschungel.

03. Dezember 2009

Klimaschutz im Kleinen

Wieder einmal machen sich Hunderte von Regierungsvertretern gefolgt von einem Tross aus Nichtregierungsorganisationen, Unternehmensvertretern und Journalisten auf den Weg zu einer Klimakonferenz. Ob sich die Industrieländer jedoch auf verbindliche Ziele zur Treibhausgasminderung einigen werden, die ausreichend sind, den Klimaschutz abzumildern, bleibt fraglich.

28. November 2009

Bio für Leute mit Zeit

Food Coops sind trotz ihrer langen Tradition vielen Verbrauchern nicht bekannt, dabei gibt es in Deutschland einige hundert dieser Kooperativen. Im Interview erklärt Tom Albrecht, Vorstand in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Lebensmittelkooperativen e.V., was Food Coops ausmacht und weswegen sie manchem Biohändler ein Dorn im Auge sind.

18. November 2009

Klimaschutz nur mit Biodiversitätsschutz

Führende Wissenschaftler warnen in einem heute in "Current Biology" erscheinenden Artikel vor dem Verlust der biologische Vielfalt bei einem einseitigen Fokus auf die Verringerung des Treibhauseffektes.

18. November 2009

Gute Maschen

Verbraucher haben ein steigendes Interesse an sozial- und umweltverträglich hergestellter Mode. Vielen Konsumenten fehlen aber Informationen über den Einkaufsort und fragen sich, wie man erkennt, ob diese Mode auch "echt" ist? Die VERBRAUCHER INITIATIVE gibt jetzt Tipps zu diesem Thema.

18. November 2009

Durchbruch im Kampf gegen Biopiraterie

Nach zähen internationalen Verhandlungen ist am 15. November 2009 im kanadischen Montreal ein Durchbruch für ein internationales Abkommen gegen Biopiraterie gelungen. Das geplante Abkommen soll einen gerechteren Ausgleich wirtschaftlicher Gewinne gewährleisten, die aus der Nutzung genetischer Ressourcen entstehen.