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16. Juli 2010

WWF warnt vor Folgen der steigenden CO2-Emissionen

Neue Daten zur Erhöhung der globalen Temperatur vom ‘Goddard Institute for Space Studies‘ der NASA zeigen, dass die erste Hälfte des Jahres 2010 das wärmste Halbjahr der letzten 130 Jahre war. Die Temperatur lag 0,7 Grad Celsius über dem Durchschnittswert. "Nur weil der Klimawandel auf der politischen Tagesordnung augenblicklich nicht ganz oben steht, hat er nicht aufgehört, zu existieren" erklärt Regine Günther, Leiterin Klima- und Energiepolitik des WWF Deutschland. "Die globale Erwärmung schreitet dramatisch voran."

14. Juli 2010

TEEB: Biologische Vielfalt immer stärker im Fokus der Wirtschaft

Auch die Wirtschaft erkennt zunehmend, dass sich hinter den natürlichen Ressourcen der Erde ökonomische Werte, Geschäftsmöglichkeiten und Gewinnchancen verbergen. Die Kosten des Biodiversitätsverlusts summieren sich weltweit auf viele Billionen Dollar und beeinflussen damit auch zunehmend Märkte und Verbraucher: 60 Prozent der Verbraucher aus Amerika und Europa und mehr als 90 Prozent der Verbraucher aus Brasilien sind sich des Problems des Biodiversitätsverlusts bewusst. Mehr als 80 Prozent der Verbraucher weltweit wollen zukünftig keine Produkte mehr von Unternehmen kaufen, die ökologische und soziale Aspekte in ihrer Geschäftspolitik vernachlässigen.

12. Juli 2010

NABU: Vogeltränken jetzt!

Der NABU bittet Naturfreunde, wegen des extrem trockenen Wetters jetzt Vogeltränken aufzustellen. Das Leben spendende Nass muss allerdings täglich gereinigt und gewechselt werden, da kleine Wasserstellen im letzten Jahr tausende Vögel tödlich mit Trichomonaden infizierten. Welche weiteren Regeln beachtet werden sollten, erklärt der NABU.

12. Juli 2010

WWF warnt vor illegalen Urlaubssouvenirs

Was am Urlaubsort als Andenken lockte, entpuppt sich am Zoll als verbotene Ware. Denn ob Korallen, Reptilleder, lebende Reptilien oder Tropenholz-Schnitzereien: Der Kauf falscher Souvenirs kann zum Aussterben von Arten führen. Generell empfiehlt der WWF, bei exotischen Souvenirs zurückhaltend zu sein. "Wenn Sie Zweifel haben, ob für das Produkt illegal Tiere getötet oder Pflanzen gesammelt wurden, sollten sie von einem Kauf absehen", sagt WWF-Experte Volker Homes. Auch lebende Exemplare, wie Papageien, Schildkröten, Echsen, Orchideen oder Kateen dürften, je nach Bedrohungsgrad, gar nicht oder nur mit behördlicher Genehmigung eingeführt werden.

08. Juli 2010

DUH sucht "Bundeshauptstadt der Biodiversität"

Aus Anlass des Internationalen Jahres der Biodiversität zeichnet die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) Städte und Gemeinden für ihr besonderes Engagement im Schutz und der Förderung der lokalen biologischen Vielfalt aus. Bis zum 31. Oktober 2010 können sich Kommunen um den Titel "Bundeshauptstadt der Biodiversität" bewerben. Die Schirmherrschaft hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen übernommen.

07. Juli 2010

Bioland fordert Verbot von Patenten für Nutztiere und Pflanzen

Bioland fordert Landwirtschaftsministerin Aigner auf, sich auf europäischer Ebene für ein umfassendes Verbot von Patenten für Nutztiere und Pflanzen einzusetzen. "Die bestehenden Interpretationsspielräume und unklaren Definitionen der europäischen Patentgesetze müssen schnellstmöglich im Interesse von Züchtern, Landwirten und Verbrauchern beseitigt werden", fordert Thomas Dosch, Präsident von Bioland.

07. Juli 2010

Überfälliges Holzhandelsgesetz verabschiedet

Nach Jahren zähen Ringens wird die Einfuhr illegaler Holzprodukte nach Europa verboten. Mit deutlicher Mehrheit (644 von 685 Stimmen) hat das EU-Parlament in Straßburg heute einen Gesetzentwurf verabschiedet, der den Import von Holzprodukten aus illegaler Herkunft stoppen soll. Wichtigster Punkt: so genannte Erstinverkehrsbringer müssen künftig Nachweise über die Herkunft der von ihnen verwendeten Hölzer erbringen.

06. Juli 2010

In Südafrika kann man mit Bäumen bezahlen

In ländlichen und peripheren Gemeinden in Südafrika können Waisen, erwerbslose Jugendliche und alleinerziehende Eltern Baumsetzlinge gegen Waren oder Bildungsangebote eintauschen. Möglich gemacht wird dies durch das Projekt "Bäume für das Leben". Es eröffnet diesen Menschen neue Perspektiven und macht sie zu Unternehmern und Naturschützern gleichzeitig.

17. Juni 2010

Sorge um Erreichung der Milleniumsentwicklungsziele

Vertreter von Nichtregierungsorganisationen, der Vereinten Nationen und der Industrie haben sich in einer öffentlichen Anhörung des Entwicklungsausschusses am Mittwoch kritisch zu den Chancen, die Millenniumsentwicklungsziele (MDG) der Vereinten Nationen bis 2015 erreichen zu können, geäußert. Auf der vor zehn Jahren von 189 Mitgliedstaaten verabschiedeten Agenda stehen unter anderem die Halbierung der Zahl an Armut leidender Menschen, die Senkung der Kindersterblichkeit um zwei Drittel, deutliche Verbesserungen der medizinischen Versorgung und mehr Bildung.

16. Juni 2010

Biologische Vielfalt: Handbuch für Unternehmen

Ein neues Handbuch zum Biodiversitätsmanagement für Unternehmen hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, heute auf einer internationalen Wirtschaftskonferenz in Nürnberg präsentiert.