Was bedeutet Ökologisches Wirtschaften?

Fleisch, Kleidung, Möbel oder Reisen - beinahe jede Konsumentscheidung hat auch eine ökologische Dimension. Wie viel Energie verbraucht die Produktion eines Produktes, wie viel Strom sein Betrieb? Unter welchen Bedingungen werden die Rohstoffe für die Herstellung eines Konsumgutes gewonnen, welche Auswirkungen hat seine Produktion oder Entsorgung auf die Tier- und Pflanzenwelt der Umgebung? Die Antworten auf Fragen wie diese machen den Unterschied zwischen "normal" und "öko".

Ökologisches Wirtschaften und Handeln bedeutet, stets die möglichen Folgen seines Handelns für Menschen und Ökosysteme zu berücksichtigen. Schädliche Auswirkungen, wie einen hohen Ausstoß von Treibhausgasen, das Freiwerden umweltverschmutzender Stoffe, einen hohen Energieverbrauch oder die Erzeugung von umweltbelastenden Abfällen, gilt es gering zu halten. Die Suche nach alternativen Herstellungsverfahren und ökologisch sinnvollen Handlungsalternativen war in vielen Bereichen des Alltags schon sehr erfolgreich.

Die ökologische Landwirtschaft hat sich dem Gedanken der Kreislaufwirtschaft verpflichtet, die Herstellung von Recyclingpapier, der Kauf besonders energiesparender Elektrogeräte und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel statt des eigenen Autos sind weitere Beispiele dafür, dass es stets Möglichkeiten gibt, ökologisch zu konsumieren und zu Handeln.

Für jede Produktgruppe bestimmen andere Indikatoren, ob eine Ware als besonders umweltschonend gelten kann. www.oeko-fair.de gibt Ihnen einen Überblick.



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