Verarbeitung

Die meisten Obstbananen gelangen als Frischfrüchte in die hiesigen Supermärkte. Jene Früchte, die an den Packstationen der Bananenplantagen nicht den strengen Kriterien für die äußere Qualität genügen, die also zu gerade, zu krumm, zu dick oder zu dünn sind, werden häufig zu Bananenpüree weiterverarbeitet. Dies geht in die Herstellung von Fruchtsäften.

Eine besondere Leckerei sind Bananenchips: Dafür werden getrocknete Bananenscheiben mit Zucker kandiert oder geröstet. Als Knabberei finden sie sich u.a. in Müsli und Nussmischungen wieder.

In den Herkunftsländern finden auch die Bananenblätter Verwendung: Sie eignen sich gut, um darin Gemüse, Geflügel oder Fisch zu garen. Die Blätter geben den Gerichten eine besondere Note, werden aber selbst nicht mitgegessen. Hin und wieder finden Sie auch hierzulande Bananenblätter im Angebot von Feinkostgeschäften.

Kochbananen, die sich in Europa bisher nicht durchsetzen konnten, werden in Lateinamerika zu Mehl, Bier und Chips verarbeitet. Sie werden gekocht oder gebraten als Grundnahrungsmittel gegessen, wie wir es von Kartoffeln kennen. Wegen der großen lateinamerikanischen Minderheit sind Kochbanenen (auch Plantain-Bananen) inzwischen verstärkt auf dem US-amerikanischen Markt zu finden.

Aus den Resten der Bananenstaude kann Papier gewonnen werden. Besonders gut sind dafür jedoch die faserigen Textilbananen geeignet, deren Früchte ungenießbar sind.