Datteln und Dattelpalme im Judentum
Im Hebräischen wird die Dattelpalme "Tamar" genannt und ist ein Symbol für Anmut und Grazie. Deswegen lehnen sich weltweit viele Mädchennamen an das Wort an, bei uns ist zum Beispiel "Tamara" geläufig. Im Tanach (auch: Altes Testament), der Heiligen Schrift des Judentums, kommen weibliche Figuren namens Tamar vor. Die Bedeutung der Datteln als Nahrungsmittel lässt sich darin ebenfalls ablesen: So wird das Gelobte Land der Israeliten auch mit "Land, wo Milch und Honig fließen" umschrieben. Es wird vermutet, dass mit dem Honig nicht Bienen- sondern der so genannte Dattelhonig gemeint war, ein als Süßungsmittel sehr beliebter dicker Sirup. Zumal die Dattel neben Weizen, Gerste, Traube, Feige, Granatapfel und Olive zu den "Sieben Früchten des Heiligen Landes" gehört.








