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Die Partner der gepa

Bio-Mangos aus Burkina Faso
Von der Organisation CDS (Cercles des Sécheurs), in der sich acht Gruppen von Trockenobstproduzenten zusammengeschlossen haben, stammen die ökologischen angebauten Mango der gepa. Mitglieder von CDS sind Kleinbetriebe und Genossenschaften, die sich durch ihre verschiedenen Erfahrungen ergänzen. Die Früchte werden ökologisch erzeugt und sind mit dem Bio-Siegel zertifiziert.

Die Produzenten kultivieren eigene Mango-Bäume oder sie kaufen die Früchte von anderen Kleinbauern auf und verarbeiten sie zu Trockenfrüchten. Sie erhalten einen festen Stücklohn pro Produktionseinheit. Mit dem Verkauf können sie ihren Lebensunterhalt sichern, er ist oft die einzige regelmäßige Einkommensquelle. Technische Unterstützung erhalten die Produzenten von dem Centre Ecologique Albert Schweitzer, einer Entwicklungsorganisation aus der Schweiz, die durch die Kombination von Sonnenenergie und Gastrocknung die Trocknung von Früchten und Gemüse in großem Stil ermöglicht hat. Bei der Qualitätssicherung werden die Produzenten von der Organisation claro unterstützt. Die getrockneten Früchte werden exportiert, daneben werden sie zusammen mit von der CDS auch im Inland verkauft und stellen inzwischen eine wichtige zusätzliche Nahrungsquelle in der Trockenzeit dar.

Getrocknete Mangos bezieht die gepa, ebenso wie dwp und El Puente, auch von PREDA auf den Philippinen.

Bio-Datteln aus Tunesien
Die bei gepa angebotenen Bio-Datteln werden von der Beni Ghreb GmbH hergestellt, einem Privatbetrieb, der ausschließlich Bio-Produkte verarbeitet. Sie tragen das Bio-Siegel und werden von der Firma Vita Terra importiert. Die Datteln werden von einem Zusammenschluss von Bio-Bauern auf der Grundlage biologisch-dynamischer Kriterien nach traditioneller Art angebaut und an Beni Ghreb geliefert. Die Bauern werden in Fragen des biologischen Anbaus von der Firma betreut, geschult und beraten, um die Qualität sicherzustellen.

Durch die Arbeit in dem Betrieb können vor allem Frauen ein geregeltes Einkommen verdienen, es werden angemessene, faire Löhne gezahlt und die Beschäftigten sind sozialversichert. Bei der Verarbeitung der Früchte werden Umweltaspekte berücksichtigt. So sorgt etwa eine Wärmerückgewinnungsanlage dafür, dass das eingesetzte Wasser mehrfach genutzt werden kann.

Die Datteln werden in einem Dorf angebaut, in dem ca. 600 Familien überwiegend vom Dattelanbau leben. Für die Produzenten ergibt sich durch die Zusammenarbeit mit Beni Ghreb die Möglichkeit, ein besseres, geregeltes und sicheres Einkommen zu erzielen. Sie verkaufen ihre gesamte Produktion an den Betrieb. Die Preise, die den Bauern gezahlt werden, liegen über dem staatlichen Richtpreis, der von vielen Zwischenhändlern nicht eingehalten wird. Da der Dattelpreis in den letzten Jahren stark gesunken ist, würde das Einkommen der Bauern ohne die festen und fairen Preise deutlich unter dem Mindestlohn liegen. Sie bewirtschaften ihr Land wieder nach der traditionellen Drei-Etagen-Wirtschaft der Oasen, die neben dem biologischen Anbau die Umwelt schont. Dabei werden in engem Abstand Dattelpalmen, Obstbäume und Gemüse angebaut. Dadurch ist der Boden geschützter vor den Einflüssen durch Sonne und Wind; das Wasser verdunstet weniger schnell als bei großen Abständen zwischen den Palmen.

Ungeschwefelte Rosinen aus Südafrika
Projektpartner ist die South African Dried Fruit-Kooperative (SAD), die gezielt mit schwarzen Kleinbauern zusammenarbeitet. Die Kleinbauernvereinigung in Eksteenkuil, die die Trauben anbaut, hat ca. 120 Mitglieder. SAD nimmt den Bauern die Rosinen zu festgelegten, angemessenen Preisen ab, übernimmt die weitere Verarbeitung in einer eigenen Fabrik und kümmert sich um den Vertrieb. Dadurch erhalten die Bauern ein höheres und festes Einkommen, das ihren Lebensunterhalt sichert und zum Abbau von Schulden beiträgt. Die Schulden sind durch den notwendigen Ankauf von Dünger und Saatgut für den Anbau von Weizen, Mais, Erbsen und Baumwolle entstanden. Diese Produkte wurden vor Ort verkauft, aber die Erlöse reichten nicht für die Deckung der Kosten.

Das Hauptaugenmerk liegt heute auf dem Anbau der Trauben, daneben wird der Anbau von Lebensmitteln für den eigenen Bedarf gefördert. Bei Bedarf gewährt SAD den Bauern auch Kredite. Weiterhin werden Schulungen, Aus- und Weiterbildungen für die Bauern zu Anbau, Bearbeitung, Pflege, Ernte und Verarbeitung der Trauben angeboten, um die eigene Produktion zu verbessern oder sich für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Besonders für Frauen sind diese Angebote attraktiv, denn sie können damit ihre Chancen erhöhen, ihr Auskommen zu bestreiten. Die Rosinen werden über die britische Fair-Handelsorganisation Traidcraft importiert.