Mango

Der Mangobaum stammt aus Indien und Myanmar (Burma) und wird heute in den tropischen Gebieten der Erde bis in die Subtropen angebaut. Botanisch wird er der Familie der Anacardiaceen (Sumachgewächse) zugeordnet. Es werden über 1000 Sorten unterschieden, die meisten davon sind in Indien beheimatet. Sie unterscheiden sich in der Form, der Größe, der Beschaffenheit des Fruchtfleisches, dem Geschmack und den klimatischen Ansprüchen. Hauptproduzent ist mit Abstand Indien, gefolgt von China, Mexiko, Pakistan, Indonesien, Thailand, Nigeria, Brasilien und Philippinen.

Der Mangobaum kann bis zu 30 Meter hoch werden. Er gedeiht am besten in tropischen Sommerregengebieten und braucht Temperaturen von mindestens 19 °C. Die meisten Sorten tragen ab dem 5. Jahr Früchte, volle Erträge werden nach 12 bis 15 Jahren erreicht. Dann produziert eine Plantage etwa 10 bis 25 t/ha und Jahr.

Die Früchte sind rund bis nierenförmig und haben eine glatte Haut mit grüner, gelblicher oder roter Färbung. Sie können ein Gewicht von bis zu zwei Kilogramm erreichen. Das Fruchtfleisch ist gelb bis orangerot, in dessen Inneren befindet sich ein recht großer, flacher und festsitzender Kern, der sich schwer herauslösen lässt.

Mangos haben meistens einen süßen Geschmack, können aber auch herber und pikanter mit einer leicht terpentinähnlichen Note schmecken. Der Terpentingeschmack ist in Indien beliebt, hierzulande werden dagegen Sorten ohne dieses Aroma bevorzugt. Die Früchte haben einen hohen Gehalt an Beta-Carotin und sind recht reich an Vitamin C.

Mangos werden als Frischobst verzehrt, vor allem in den Erzeugerländern. Daneben werden sie zu Saft, kandierten Früchten, Trockenfrüchten, Konserven, Konfitüren und Chutneys verarbeitet. Die jungen Blätter der Mangobäume werden in asiatischen Ländern als Gemüse und Salat zubereitet.