Orangen

Orangen haben ihren Ursprung in China, wo sie seit etwa 2000 vor Christus angebaut werden. Daher stammt auch die Bezeichnung Apfelsine = "chinesischer Apfel". Im 15. Jahrhundert gelangte sie durch portugiesische Seefahrer in den Mittelmeerraum und nach Europa, wo sie zunächst als Zierpflanze genutzt wurde. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts werden Orangen in Spanien im großen Stil angebaut.

Heute sind Orangen in den subtropischen und tropischen Regionen der Erde verbreitet. Bedeutende Anbaugebiete sind Brasilien und die USA. In kleinerem Stil wird sie auch in anderen mittel- und südamerikanischen sowie in asiatischen Ländern kultiviert. Der immergrüne Orangenbaum wird ca. drei bis acht Meter hoch. Es werden verschiedene Orangensorten unterschieden, die sich im Säuregehalt unterscheiden. Hauptsortengruppen sind herkömmliche Orangen (Valencia, Shamouti), Nabel- oder Navelorangen (Washington, Thomson), Blutorangen und Zuckerorangen. Die Früchte haben einen süßlich-aromatischen Geschmack. An Nährstoffen liefern sie in erster Linie Vitamin C, daneben Beta-Carotin und B-Vitamine.