Tipps für Einkauf und Lagerung

Die Merkmale von frischem Fisch:

  • Der Fisch riecht sanft nach Wasser und Salz.
  • Die Augen sind blank, die Linse gewölbt.
  • Die Flossen sind intakt.
  • Die Schuppen liegen fest an.
  • Die Oberfläche ist glänzend und dünn mit durchsichtigem Schleim überzogen.

Ein fischiger Geruch, trübe Augen, ausgefranste Flossen, abstehende Schuppen und eine schleimige Oberfläche mit Verfärbungen deuten darauf hin, dass der Fisch nicht frisch ist.

Beim Einkauf und der Zubereitung von Muscheln gilt es, Folgendes zu beachten:

  • Ein Kilogramm Miesmuscheln ergibt etwa 180 g reines Muschelfleisch.
  • Die Muschel-Schalen müssen beim Kauf fest geschlossen sein. Geöffnete Schalen zeigen abgestorbene Tiere an.
  • Muscheln, die sich beim Kochen nicht öffnen, sind ebenfalls nicht mehr gut. Sortieren sie diese aus.

Achten Sie auf Kühlung: Weder frischer noch tiefgefrorener Fisch sollte warm werden. Müssen sie Ihren Einkauf durch die Hitze nach Hause transportieren, verwenden Sie am besten eine Isoliertüte oder wickeln sie die Ware dick in Zeitungspapier ein. Fisch sollte grundsätzlich im Kühlschrank gelagert werden. Nur geschlossene Konserven halten sich auch bei Zimmertemperatur lange.

Tiefkühlfisch tauen Sie am besten langsam im Kühlschrank auf. Das Tauwasser sollte dabei regelmäßig entfernt werden, damit sich nicht Bakterien darin vermehren können. Legen Sie den Fisch zum Beispiel auf einen umgedrehten Teller, der in einer Schüssel liegt. Dann kann das Tauwasser in die Schüssel ablaufen, ohne den Fisch zu umgeben.

Fisch, Muscheln und Krebstiere verderben sehr leicht. Die Gefahr einer Fischvergiftung durch Bakterien ist dann groß. Kommt Ihnen also der Geruch eigenartig und falsch vor, stellen Sie fest, dass eine ungeöffnete Vakuumverpackung nicht mehr luftdicht ist oder entdecken Sie andere Schäden an der Verpackung, werfen Sie die Produkte weg.

Kaufen Sie den Fisch mit Bedacht. So hervorragend er auch schmeckt, sollten doch die ökologischen Folgen von intensivem Fang und Zucht nicht unberücksichtigt bleiben. Vor diesem Hintergrund lohnt es sich sicher, nicht bedenkenlos eine panierte Fischfrikadelle an der Imbissbude zu kaufen, sondern stattdessen lieber bewusst zu einem Produkt zu greifen, bei dem Sie Informationen über Fangmethode und Herkunftsregion erhalten.

Das MSC-Siegel zeigt Ihnen Fisch aus nachhaltiger Fischerei. Produkte aus ökologischer Aquakultur erkennen Sie am Zeichen von Naturland, Bioland, Bio Ernte Austria oder der britischen Soil Association. Geplant ist außerdem ein Nachhaltigkeitslabel des Aquaculture Stewardship Council (ASC), in Anlehnung an das MSC-Siegel. Lachs, Karpfen, Forelle, Muscheln und Shrimps sind aus ökologischer Aquakultur im Handel.

Die Gesamtsituation konventionell gefangener Fische hinsichtlich der Bestände, des Beifangs und der Fangmethode ist im Falle von Alaska-Wildlachs, Hering, Hoki, Makrele, Seelachs und Zander annehmbar.