Fairness bei Bio-Gewürzen
Elemente des Fairen Handels wie z. B. eine gerechte Entlohnung der Kleinbauern, direkte Handelsbeziehungen und langjährige Verträge verbunden mit dem Wunsch nach ökologisch angebauten Produkten wie z. B. Kaffee, Tee, Gewürzen, Kakao und Zucker sind wesentliche Inhalte der Naturkost- und Reformbewegung. Eine Reihe von Bio-Herstellern haben solche Handelsbeziehungen aufgebaut, haben Projekte in den Erzeugerländern ins Leben gerufen, und sich um Schulungen, Beratungen und Bio-Zertifizierung ihrer Lieferanten gekümmert. Gezahlt wird eine Bio-Prämie, die die Mehrarbeit und den geringeren Ertrag ausgleichen soll. Sie ist im Unterschied zur Fair-Handelsprämie nicht für die Investition in soziale Projekte gedacht. Dennoch gibt es eine Reihe von Bio-Herstellern, die sowohl ökologische als auch soziale Aspekte berücksichtigen. Beispiele sind die Firmen Brecht und Probio, Lebensbaum und Naturland, die Gewürze in Bio-Qualität produzieren. Es werden faire Preise für die Rohstoffe gezahlt und gleichzeitig soziale Projekte wie z. B. Schulen, Bildungseinrichtungen und Gemeindezentren unterstützt.








