Die Teepflanze

Die Varietät (var.) sinensis (Chinatee) hat kleine harte Blätter und ist stark aromatisch. Sie ist resistent gegen Trockenheit und Kälte und liefert einen niedrigen Ertrag. Die var. assamica (Assamtee) hat dagegen große, weiche Blätter, die bis 35 Zentimeter lang werden. Sie ist schwach aromatisch, empfindlich gegen Trockenheit und Kälte und liefert hohe Erträge. Aus diesen beiden sehr unterschiedlichen Ursprungssorten wurden zahlreiche verschiedene Kreuzungen und Varietäten entwickelt, die heute angebaut werden. Daher hat die Unterscheidung zwischen den beiden Sorten an Bedeutung verloren. So wurden vor allem klimatisch unempfindlichere Sorten gezüchtet, die gute Erträge bringen und einen aromatischen Geschmack haben.

Als Kulturpflanze wird die immergrüne Teepflanze als Strauch angebaut, der höchstens 1,5 Meter hoch ist, um das Pflücken zu erleichtern. Wenn man sie wachsen ließe, würde sich die Teepflanze zu einem Baum von 6 bis ca. 10 Meter Höhe entwickeln. Sie hat kräftige Wurzeln, die meisten in bis zu einem Meter Tiefe in den Boden reichen, einzelne Wurzeln können mehrere Meter lang werden.