Rooibusch-Tee

Rooibusch-Tee wird auch Rooisbos- oder Rotbusch-Tee genannt. Der Rooibos-Teestrauch wächst nur in Südafrika im Kapland. Der Name stammt von der rotbraunen Farbe der Blätter, die bei der Verarbeitung entsteht. Die ehemals wild wachsende Pflanze wird von der einheimischen Bevölkerung schon lange als wohltuendes und angenehm aromatisches Getränk genutzt. Man sammelte die Blätter und Stengel ein und breitet sie zur Fermentation aus. Inzwischen werden die Sträucher auf Feldern angebaut.

Pflanze, Anbau, Ernte, Verarbeitung und Inhaltsstoffe
Die Rooisbos-Pflanze ist ein 1,5 - 2 m hoher immergrüner Strauch mit dünnen, etwas hängenden Zweigen und nadelartigen, hellgrünen Blättern, die ähnlich wie Rosmarin aussehen. Bei der Ernte im Frühherbst werden die Blätter und Zweigspitzen abgeschnitten, zu ca. 4 mm langen Stückchen gehäckselt und zu Haufen aufgeschüttet. Der Fermentationsprozess beginnt durch die pflanzeneigenen Enzyme und dauert 8 - 24 Stunden. Dabei werden Aromastoffe gebildet und die typische rotbraune Färbung entsteht. Anschließenden werden die Blätter in der Sonne ein bis drei Tage getrocknet.

Rooisbos-Tee enthält kein Koffein und nur wenig Gerbstoffe (Polyphenole), daneben Vitamin C (ca. 15 mg in 100 g Tee) und Mineralstoffe.