Erdnüsse

Eigentlich ist sie keine Nussfrucht, sondern eine Hülsenfrucht: Die Erdnuss ist hierzulande die am häufigsten importierte und verbrauchte Nusssorte. Erdnüsse werden vor allem in den USA, Argentinien, Sudan, Senegal und Brasilien angebaut, Hauptabnehmerländer sind Nordamerika und die EU-Staaten.

Erdnüsse haben einen hohen Eiweißgehalt und einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Magnesium.  Der Fettgehalt ist ebenfalls sehr hoch – Erdnussöl ist nicht nur in der asiatischen Küche sehr beliebt, sondern wird auch in der Futtermittelindustrie genutzt und ist nach Sojaöl das zweitwichtigste Speiseöl der Welt. Ansonsten kommen Erdnüsse geröstet und gesalzen als Snack oder mit Schale auf den Markt. Auch in dieser Form sind sie geröstet, weil sonst die Gefahr von Schimmelbildung besteht. Schimmelpilzgifte in Erdnüssen können Krebs erregen und das Immunsystem angreifen. Um zu verhindern, dass von Schimmelpilzgiften befallene Produktionsmengen auf den Markt kommen, werden Importe regelmäßig überwacht. Zu den beliebtesten Verarbeitungsformen von Erdnüssen zählen Erdnussbutter und Erdnussflips.

Erdnüsse sind ein gesunder Snack – so lange man ihn in Maßen genießt. 100 Gramm Erdnüsse enthalten 570 Kilokalorien, was fast schon einer vollwertigen Mahlzeit entspricht. Allerdings haben Erdnüsse auch ein starkes allergenes Potenzial – rund zwei Prozent der Bevölkerung sind von Allergien gegen Erdnüsse betroffen. Da Erdnüsse in vielen Lebensmitteln als Bestandteile enthalten sind, müssen Betroffene hier genau aufpassen und gegebenenfalls lieber ein Produkt liegen lassen. Das gilt auch für Erdnussöl, das in vielen Produkten verwendet wird, auch in Kosmetikprodukten oder Badezusätzen.

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