Macadamianüsse

Sie schmeckt leicht süßlich, buttrig und sehr nussig – die Macadamianuss gilt als „Königin der Nüsse“. Sie ist die Frucht des Macadamiabaums, der aus Australien stammt. Schon die Aborigines, die Ureinwohner Australiens, haben diese Nüsse in den Regenwäldern als Nahrungsquelle gesammelt und genutzt. Die eiweiß- und fettreichen Nüsse sind vergleichsweise teuer, weil Anbau und Verarbeitung aufwendig sind und weil das Angebot nicht immer mit der stetig wachsenden Nachfrage Schritt hält. Seit Ende des 19. Jahrhunderts werden Macadamianüsse auch auf Hawaii angebaut, wo ideale klimatische Bedingungen herrschen. Daneben gibt es Macadamiaplantagen in weiteren subtropischen Ländern von Kenia bis Paraguay.


Eine harte Nuss


Was die Sache mit der Macadamianuss so schwierig (und auch teuer) macht, ist ihre besonders harte Schale. Gleich nach der Ernte müssen die Nüsse getrocknet und dann mit Maschinen geknackt werden, damit der vergleichsweise weiche Kern gewonnen werden kann. Danach werden die Nüsse geröstet. Macadamianüsse werden fast ausschließlich geschält und vakuumverpackt oder in Dosen vertrieben.

Macadamianüsse enthalten ungesättigte Fettsäuren, die gut für Herz und Kreislauf sind und bei regelmäßigem Verzehr den Cholesterinspiegel senken können. Daneben sind Eiweiß, Ballaststoffe und wertvolle Spurenelemente wie Magnesium, Phosphor und Calcium enthalten. 100 Gramm Nüsse enthalten jedoch 700 Kilokalorien – man sollte sie also in Maßen genießen.

Macademianüsse werden nicht nur in Nahrungsmitteln verwendet. Das aus ihnen gewonnene Öl wird auch in Hautpflegeprodukten eingesetzt.