Regionale Wirtschaftskreisläufe

Viele Verbraucher haben beim Kauf von regionalen Lebensmitteln wirtschaftliche Aspekte mit im Blick: Vor Ort werden Ausbildungs- und Arbeitsplätze geschaffen beziehungsweise bewahrt sowie mancher kleine oder mittelständische Betrieb gesichert. Das gilt nicht nur für Erzeuger, Verarbeiter und Händler, die direkt an Produktion oder Vermarktung von regionalen Lebensmitteln beteiligt sind. Es gilt auch für deren Zulieferer, beispielsweise für Futtermittel- oder Saatguthersteller, für handwerkliche Betriebe und letztlich sogar für das gesamte Grundversorgungs-Netzwerk und die Infrastruktur der Region.

Hinzu kommt: Die betriebliche Wertschöpfung und die Kaufkraft bleiben in der Region und fließen nicht in andere Gegenden ab. So entsteht ein stabiler regionaler Wirtschaftskreislauf. Er erhöht die Lebensqualität und Attraktivität der Region. Und er wirkt sich wiederum günstig auf die regionalen Produkte aus: Je stärker die unterschiedlichsten Bereiche des regionalen Marktes so angekurbelt werden, umso sicherer können Erzeuger und Händler der regionalen Lebensmittel ihre Erträge kalkulieren und damit auch ihre Produktions- und Angebotspalette erweitern.