Trocken-Reisanbau

Weltweit werden etwa 13 % der Reisfelder im Trockenanbau bewirtschaftet, vor allem in Afrika und Lateinamerika. Dabei erfolgt die Wasserzufuhr durch Regenfälle, die dann für den Reisanbau genutzt werden. Bevor der Monsun beginnt, wird der Reis wie Getreide trocken gesät oder junger Reis, der in Saatbeeten herangezogen wurde, auf den Feldern ausgepflanzt. Durch den Regen werden die Felder überschwemmt, die täglichen Regenfälle sorgen für eine regelmäßige Wasserzufuhr. Nach der Regenzeit trocknen die Felder, der Reis wächst und reift. Nach etwa sechs Monaten wird er geerntet. Vielfach wird der Boden nicht gepflügt, die neue Aussaat nach der Ernte wird mit Reisstroh bedeckt, um die Feuchtigkeit im Boden zu halten. Trockenreis kann in einer Höhe bis zu 2000 Meter angebaut werden.