Pestizide

Oft geraten Weintrauben wegen hoher Belastungen mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln ins Gerede. In der Tat werden die anfälligen Wein-Monokulturen gegen zahlreiche Schädlinge, wie die Reblaus, den Echten und den Falschen Mehltau behandelt. Im Gegensatz zu Weintrauben gibt es für Wein und Sekt keine gesetzlich festgelegten Rückstandshöchstmengen. Trotz des vielfach intensiven Pestizid-Einsatzes sind in Weinen und Sekt kaum Rückstände nachweisbar. Denn die Gärprozesse und Reinigungsschritte sorgen dafür, dass der Wein weitestgehend unbelastet bleibt. Dass trotzdem immer wieder geringe Mengen gefunden werden, ist ein Indikator für die großen im Anbau verwendeten Mengen. Gesundheitlich bedenklich sind die Rückstände im Wein aber nicht. Zum einen sind die Rückstände, wenn vorhanden, sehr gering. Zum anderen wird Wein in der Regel nicht regelmäßig in größeren Mengen getrunken, so dass Sie nur wenige Rückstände aufnehmen.