Kosmetikrohstoffe

Zahlreiche Rohstoffe für die Herstellung von Kosmetikprodukten wie beispielsweise Palmöl, Kokosöl, Teebaumöl, Kakaobutter oder Sheabutter kommen aus Ländern der so genannten Dritten Welt.



Die steigende Nachfrage nach Rohstoffen für die Kosmetikherstellung hat auch negative Auswirkungen. So werden für die Rohstoffgewinnung zum Beispiel große Monokulturen angelegt oder im großen Stil wilde Pflanzenbestände geerntet. Die damit verbundene Ausbeutung von Natur und Menschen hat katastrophale Folgen für die betroffene Regionen. So wird beispielsweise in Indonesien der Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere durch die intensive Palmölgewinnung  vernichtet und das Grundwasser  verschmutzt. Nach und nach zerstören die Menschen, die vielfach von den geringen Löhnen abhängig sind, ihre eigene Lebensgrundlage. Eine Lösung bietet die faire Zusammenarbeit mit den Erzeugern der pflanzlichen Rohstoffe.

Fair hergestellte und gehandelte Kosmetikrohstoffe gewinnen in den Erzeugerländern  zunehmend an Bedeutung. Sie sichern die Einnahmen für die meist unterprivilegierten Einzelbauern, Stämme oder Kooperativen und schonen gleichzeitig die Umwelt. Oft sind es Frauen, die in fairen Projekten die Existenz ihrer Familien sichern.