Rosenöl

Die Rosenpflanze ist ein kleiner, stacheltragender Strauch von ein bis zwei Meter Höhe mit duftenden rosa Blüten. Die Rose stammt vermutlich aus dem Orient, heute wird sie vor allem in der Türkei, in Bulgarien und in Frankreich angebaut. Für ihre Entwicklung benötigt sie nährstoffreiche Böden und ein mildes Klima. Von den rund 7.000 Rosenarten eignen sich nur wenige zur Rosenölgewinnung. Besonders geschätzt wird das Öl der Damaszenerrose (Rosa damaszena).



Um ein einziges Kilogramm Rosenöl zu erzeugen, sind etwa 4.000 bis 5.000 Kilogramm Rosenblüten nötig. Sie werden per Hand gesammelt, wobei der beste Zeitpunkt für die Ernte am frühen Morgen liegt, da dann der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten ist. Die frisch geerntete Rosenblüten werden so schnell wie möglich weiterverarbeitet. Das kostbare Rosenöl wird durch Wasserdampfdestillation aus den frisch gepflügten Rosenblüten gewonnen. Als Nebenprodukt fällt Rosenwasser an.

Das ätherische Öl mit blassgelber bis olivgüner Färbung hat einen süß-blumigen, leicht würzigen Duft. Die Hauptbestandteile des ätherischen Öls sind Citronellol, Geraniol und Nerol. Das Rosenöl enthält auch ungesättigte Fettsäuren, Gerbstoffe, Apfel- und Bernsteinsäure. Es wirkt hautglättend, pflegend und belebend und ist gut verträglich. Für die Körperpflege wird Rosenöl Cremes und neutralen Trägerölen zugesetzt.