Konservierungsstoffe

Vor allen die Naturkosmetikbranche setzt auf Alternativen zu den umstrittenen Konservierungsmitteln wie zum Beispiel halogenorganische Verbindungen oder Formaldehyd. Zum Einsatz kommen dagegen Sorbinsäure oder Salicylsäure, die auch als Lebensmittelzusatzstoffe eingesetzt werden. Der Zusatz von ätherischen Ölen und Alkohol verlängert die Haltbarkeit kosmetischer Mittel ebenfalls.

Folgende naturidentische Konservierungsstoffe sind für Naturkosmetika zugelassen:

  • Benzoesäure und ihre Salze
  • Salicylsäure und ihre Salze
  • Sorbinsäure und ihre Salze
  • Benzylalkohol



Durch strenge Anforderungen an die Hygiene bei der Herstellung kann die Keimbelastung von kosmetischen Mitteln auch ohne Konservierungsmittel gering gehalten werden. Tuben und Spender verhindern, dass Luft an die Produkte kommt. Daher sind für so verpackte Cremes, Lotionen und Milchen weniger Konservierungsstoffe nötig. Verschiedene ätherische Öle, die den Produkten ihre Duftnote verleihen, haben ebenfalls konservierende Eigenschaften. Wegen dieses positiven Nebeneffektes tragen auch sie zur Konservierung der Produkte bei.

Die Entkeimung von Rohstoffen und fertigen Produkten durch Bestrahlung ist für Naturkosmetika nicht erlaubt.