Edelsteine

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Als Edelsteine werden meist Mineralien bezeichnet, eine Reihe von Kriterien erfüllen. Seltenheit, Färbung und Lichtwirkung sind dabei die wichtigsten Eigenschaften. Kostbare Edelsteine werden für die Herstellung von Schmuck und auch als Geldanlage verwendet. Neben den mineralischen Edelsteinen wie Diamant, Rubin, Saphir gibt es einige organische Materialien wie Korallen, Bernstein und Perlen, die von Fachleuten aus der Schmuckindustrie ebenfalls zu den Edelsteinen gezählt werden. Davon ausgenommen sind aber Knochen und Bein wie Elfenbein.

Qualitätsmerkmale

Über die Qualität und folglich auch über den Wert eines Edelsteins entscheiden seine Härte, Klarheit und Transparenz sowie seine Farbe. Ein erfahrener Schmuckexperte oder Mineraloge kann den Wert eines Steins bereits durch Betrachten abschätzen. Genauer und schneller ist aber eine Untersuchung mit speziellen physikalischen Geräten. Hier werden die optischen Eigenschaften wie Lichtbrechung, Doppelbrechung oder Absorption gemessen und geben eine genaue Auskunft über den Wert des Steins und auch über seine Eignung für die weitere Verarbeitung.

Schliffe

Rohe, nicht geschliffene Edelsteine sind oft unscheinbar. Ihren Wert können nur Fachleute bestimmen. Erst die Verarbeitung der Edelsteine macht ihre besonderen Eigenschaften wie Glanz, Farbe, Transparenz und Lichtbrechung sichtbar. Durch Schleifen und Polieren werden unscheinbare Steine zu Schmucksteinen. Die Phantasie der Juweliere entscheidet über die besondere Form (herzförmig, rund oval, eckig) und über die Schliffe der Juwelen. Häufig werden die so genanten Glattschliffe angewandt. Glattschliffe eignen sich  für undurchsichtige Edelsteine, Achate, Bernsteine oder Mondsteine. Bei durchsichtigen Edelsteinen, die eine hohe Lichtbrechung zeigen, bringen die so genannten Facettenschliffe ihre Brillanz und ihr Farbenspiel zur Geltung.

Farbedelsteine

Diamanten