Korallen, Schildpatt, Elfenbein und Perlen

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Foto: MarianneJ. / pixelio.de

Auch lebende Tiere sind Lieferanten von begehrtem Schmuck. Zu begehrten Schmuckmaterialien gehören seit Jahrtausenden Korallen, Elfenbein, Schildpatt und Perlen. Die Herstellung von Schmuck aus Elfenbein, Korallen oder Schildkrötenpanzer hat die betroffenen Tierarten stark dezimiert. Um sie vor der Ausrottung zu bewahren, werden viele der Tierarten durch das Artenschutzgesetz geschützt. Doch so lange eine Nachfrage nach Korallenketten, Brillengestellen aus Schildpatt oder Elfenbeinschmuck besteht, blüht der illegale Handel mit diesen Materialien. Ein Umdenken der Verbraucher und kritisches Hinterfragen beim Kauf kann zum Schutz der seltenen Tiere beitragen.

Das Artenschutzprogramm TRAFFIC
TRAFFIC ist das gemeinsame Artenschutzprogramm von WWF und der Weltnaturschutzunion. Sie informieren über die geltenden Schutzbestimmungen für gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Damit sollen vor allem Touristen aufgeklärt werden, wie sie zum Artenschutz in den Urlaubsländern beitragen können. TRAFFIC informiert Touristen und Sammler, Importeure, Groß- und Einzelhändler über Gesetze und Genehmigungspflichten für den weltweiten Handel mit wild lebenden Arten.

Weitere Informationen: http://www.wwf.de/themen-projekte/bedrohte-tier-und-pflanzenarten/handel-und-nutzung/traffic/

Auch Perlen, die in bestimmten Wassertieren entstehen, gehören dazu. Doch da die meisten Perlen aus Zucht stammen, ist ihre Herstellung im Vergleich zu Elfenbein oder Schildpatt weniger problematisch.

Korallen

Schildpatt

Elfenbein

Perlen