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Die Grundausstattung

Kinder brauchen Spielzeug, soviel steht fest. Es liegt in ihrem Naturell, ihre Welt spielerisch zu erkunden. Ab einem Alter von etwa sechs Monaten kann Spielzeug verschiedene Interessen des Kindes wecken, es unterstützt die Bewegungsabläufe und trainiert seine soziale Kompetenzen. Doch wie viel Spielzeug braucht ein Kind? Eine große Menge von Spielsachen im Kinderzimmer garantiert keineswegs die optimale Förderung der kindlichen Fähigkeiten. Bei einem Überangebot an Spielutensilien kann das Kind sich nur schwer für ein Spielzeug entscheiden und sich auf das Spiel konzentrieren. Besser ist es daher, bei der Auswahl der Spielzeuge auf Qualität und statt Quantität zu setzen.

Einige Spielsachen gehören - unabhängig von den individuellen Vorlieben des Kindes - unbedingt in jedes Kinderzimmer:



Bälle
Vom weichen Stoffball für Kleinkinder über Bälle in verschiedenen Größen und bis zum Fußball fördern Bälle je nach Alter des Kindes Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Kommunikationsfähigkeit.

Bausteine
Sie sind vielseitiges und phantasieförderndes Lernspielzeug im besten Sinne. Jedes Kind sollte mehrere verschiedene Bausteinsysteme kennen lernen, von einfachen Holzbauklötzen bis zu Steckbausteinen.

Schmusetier oder Puppe
Sie können Freunde und ständige Begleiter des Kindes sein. Damit das Kind eine persönliche Beziehung zu seinen Puppen und Schmusetieren aufbauen kann, sollte ihre Zahl auf maximal fünf bis sechs begrenzt sein.

Malutensilien
Buntstifte, Kreide, Fingermalfarben oder Aquarellfarben fördern die Kreativität des Kindes und geben ihm die Möglichkeit, seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Fingerfarben (wichtig ist eine Schürze zum Schutz der Kleidung) ermöglichen einen sinnlichen Einstieg.

Bewegungsspielzeuge
Für die körperliche Entwicklung der fernseh- und computerorientierten Kinder sind sie heute wichtiger den je. Außer dem Ball sind weitere Bewegungsspielzeuge empfehlenswert. Die Spanne reicht vom einfachen Springseil übers Tennisspiel bis zu Fahrzeugen (z.B. Bobycar, Roller, Laufrad, Fahrrad), die mit Muskelkraft angetrieben werden.

Gesellschaftsspiele
Gesellschafts- und Brettspiele sind ein guter Weg, die Kommunikationsfähigkeit und auch die soziale Beziehungen zu fördern. Für die Kleinen sollten es einfache Spiele wie Memorie oder Domino sein, für größere Kinder können Brettspiele oder komplizierte Strategiespiele interessant sein. Hier lernen Kinder, Regeln zu befolgen und mit Niederlagen fertig zu werden. Das Spielwarenangebot ist in der Regel mit einer Alterseignung gekennzeichnet. Diese Einteilung der Spiele nach Alter liefert nur eine grobe Vorauswahl, bei der insbesondere Sicherheitsaspekte im Vordergrund stehen. So ist Spielzeug mit vielen kleinen Teilen für Kinder unter drei Jahren ungeeignet, weil die Teile verschluckt oder eingeatmet werden können. Wichtig bei der Suche nach einem attraktiven Spielzeug ist die Individualität des Kindes.