Label in Märkten

Beliebte Anlaufstellen für Verbraucher, die besonderen Wert auf öko-fairen Konsum legen, sind nach wie vor die Bio-Läden. Hier sind alle Waren mindestens mit dem Bio-Siegel gekennzeichnet und viele darüber hinaus mit weiteren Labeln. Längst steht aber nicht mehr nur dort, sondern auch bei konventionellen Supermärkten und Discountern Ware aus nachhaltigerer Produktion im Regal.


Verteilung der meistgenannten Label in unterschiedlichen Märkten

Abb. 4_Verteilung der meistgenannten Label in unterschiedlichen Märkten_1 Das in den verschiedenen Warengruppen vielfältigste Label-Angebot haben bei unserer Umfrage die fünf Einzelhandelsketten Alnatura, SuperBioMarkt, Edeka, Kaufland und REWE angegeben. Hierfür haben wir die zwölf am häufigsten genannten Label zugrunde gelegt. (siehe rechts im Diagramm) Von allen befragten Händlern gab die Bio-Supermarktkette Alnatura insgesamt die meisten Label in verschiedenen Produktgruppen an. Außer dem Label „Ohne Gentechnik“ sowie den beiden Verbands-Labeln „Bioland“ und „Demeter“, waren alle abgefragten Label bei allen fünf Händlern Bestandteil des Sortiments. Viele Einzelhändler führen zusätzlich unternehmenseigene Bio- und Fairhandels-Marken. Durch das spezielle Verpackungsdesign der Eigenmarken sollen Verbraucher die nachhaltigeren Produkte auf den ersten Blick erkennen können. Parallel tragen diese Waren das Deutsche BIO-Siegel bzw. das EU-Bio-Logo und bei  Produkten aus Fairem Handel das Fairtrade-Siegel.

Weitere Informationen zu nachhaltigerem Konsum finden sich u. a. unter Entscheidungshilfen. Beschreibungen und Bewertungen der einzelnen Label gibt es unter www.label-online.de