Blumenhandel und Produktion

Blumen auf dem Markt_by_Susanne Beeck_pixelio.de

Foto: © Susanne Beeck / PIXELIO

Bis die Blumen zu Hause in der Vase stehen, haben sie oft einen weiten Weg hinter sich. Um die Nachfrage über das ganze Jahr zu decken, werden sie häufig aus warmen Ländern importiert. Lediglich in den Niederlanden werden große Mengen an Schnittblumen in Gewächshäusern gezogen. Der Import der Blumen aus Afrika und Lateinamerika ist dagegen trotz des aufwändigen Transportes per Flugzeug in gekühlten Frachtbehältern kostengünstiger als die eigene Produktion. Das liegt daran, dass die Arbeiter in den Plantagen der Länder im Süden sehr wenig verdienen und dass es kaum Umweltschutzrichtlinien gibt, die in der Produktion Zusatzkosten verursachen könnten.

Schnelligkeit zählt

Damit die Blumen nicht verderben und so frisch wie möglich in den Verkauf gelangen, darf die Kühlkette während des Transports nicht unterbrochen werden. Zudem müssen die Blumen schnellstmöglich zu den Abnehmern transportiert werden. Spätestens drei Tage nach dem Schneiden müssen sie im Laden stehen, um frisch an die Kunden zu gelangen.