Der deutsche Schnittblumenmarkt

Blumenstrauß weiß rot_by_Rosel Eckstein_pixelio.de

Foto: © Rosel Eckstein / PIXELIO

Der weit überwiegende Teil aller in Deutschland verkauften Schnittblumen ist importiert. Sie kommen unter anderem aus Ländern Süd- und Mittelamerikas sowie Afrikas. Zu den wichtigsten Exporteuren gehören Kolumbien, Ecuador und Kenia. Ein kleiner Teil der Importe stammt aus Israel oder Spanien.

Blumenland Niederlande

Der überwiegende Teil der importierten Blumen (insgesamt 85 Prozent der Importe) kommen jedoch aus den Niederlanden. Es ist das Zentrum des weltweiten Blumenhandels und liefert etwa 30 Prozent seiner Schnittblumenproduktion nach Deutschland. Doch nur die Häfte der Blumen, die aus den Niederlanden hierzulande in den Handel kommen, ist auch aus niederländischer Produktion. Die andere Hälfte stammt ursprünglich ebenfalls aus Ländern in Afrika und Lateinamerika.

Lieblingsblume Rose

Rosen von der Seite_by_Anita Wiens_pixelio.de

Die beliebteste Schnittblume der Deutschen ist die Rose. Sie nimmt unter den importierten Blumensorten den Spitzenplatz ein. Edelrosen beispielsweise sind in Ecuador und Kolumbien zu Hause. Preisgünstigere Rosen, wie sie etwa in Supermärkten zu finden sind, kommen vor allem aus Kenia, Israel und Zimbabwe. Auch aus den übrigen afrikanischen Ländern werden vor allem Rosen nach Deutschland gebracht. Nelken dagegen stammen insbesondere aus Kolumbien, Kenia und Israel. Das Einfuhrland Nummer eins für Tulpen sind die Niederlande, Chrysanthemen und Gerbera stammen ebenfalls oftmals aus niederländischer oder auch deutscher Produktion. Orchideen kommen zum Teil direkt aus Thailand, der überwiegende Teil jedoch aus den Niederlanden.

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