Computer

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Ganz selbstverständlich steht heute in den meisten deutschen Haushalten ein Computer. Insgesamt geben etwa 70 % der Bundesbürger an, auch zu Hause PCs oder Notebooks zu nutzen. Elektronische Textverarbeitung, E-Mail-Empfang, Online-Banking und so weiter – kaum einer kann und will heute noch auf diese technischen Möglichkeiten verzichten. Doch die Fragen nach den ökologischen und sozialen Folgen des High-Tech-Booms im Wohnzimmer sind nicht mehr zu überhören. Zwar sollen Computer heute vor allem leistungsstark, leicht zu bedienen und leise sein. Doch langsam aber sicher setzt sich das Bewusstsein dafür durch, dass für die Herstellung eines Computers oder Notebooks ungeheuer viel Energie, eine Fülle wertvoller Rohstoffe und sehr viele Arbeitsstunden aufgebracht werden müssen, dass der Transport der Geräte ökologisch wenig vorteilhaft ist und auch die Entsorgung alter Geräte erhebliche ökologische und soziale Auswirkungen hat. Der Ruf nach grundlegenden Veränderungen in der Computerindustrie wird langsam lauter.

Noch fehlt ein Gesamtkonzept für die ökologische und ethische Produktion, -nutzung und -entsorgung von Computern. Noch bleiben die ökologischen und sozialen Folgen der globalisierten IT-Industrie sehr unterschiedlich und ungerecht über die Kontinente verteilt. Doch langsam bewegt der Druck von NGOs und Verbrauchern auch Unternehmen. Bis der erste wirklich öko-faire Computer auf dem Markt ist, bleibt Verbrauchern jedoch als Beitrag zu Ökologie und sozialer Gerechtigkeit nur, den eigenen PC möglichst energiesparend zu betreiben und ihn nicht vorschnell zu entsorgen.

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