Häufige Fragen
Wo bekomme ich Kunstgegenstände aus Fairem Handel?
Wie kann man wertvolle Kunstgegenstände vom Kitsch unterscheiden?
Gibt es auch bedenkliche Urlaubssouvenirs?
Was ist Airport Art?
Wie gefährlich ist Asbest in Specksteinfiguren?
Wo bekomme ich Kunstgegenstände aus Fairem Handel?
Fair erzeugte und gehandelte Produkte finden Sie in Deutschland u.a. im Sortiment von gepa, El Puente, Dritte-Welt Partner, DW-Shop, DAMIAN-Team Eine Welt Versand GmbH und bei CONTIGO GmbH. Die Adressen finden Sie im Serviceteil.
Wie kann man wertvolle Kunstgegenstände vom Kitsch unterscheiden?
Leider gibt es keine eindeutigen Merkmale bzw. Siegel, die es möglich machen, auf den ersten Blick wertvolle oder sogar alte Kunstgegenstände von billigem Kitsch eindeutig zu unterscheiden. Nur Experten können die Echtheit und den Wert eines Kunstgegenstandes eindeutig ermitteln.
Viele Produkte tragen so genannte Echtheitszertifikate, doch auch hier ist Vorsicht geboten, da auch sie gefälscht werden können. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie von "fliegenden" Händlern angesprochen werden und mit günstigen Preisen gelockt werden. Hier kann es sich um billige Fälschungen handeln oder um Kunstgegenstände, die illegal verkauft werden. Durch den Kauf von Kunsthandwerksprodukten, die fair hergestellt und gehandelt werden, können Sie das Kunsthandwerk in vielen Ländern der Dritten Welt fördern und den Menschen vor Ort helfen.
Gibt es auch bedenkliche Urlaubssouvenirs?
In vielen Ländern werden auch exotische Tiere, Pflanzen und Kunstgegenstände als Urlaubsmitbringsel verkauft. Insbesondere in der "Dritten Welt" werden Tiere und Pflanzen angeboten, die vom Aussterben bedroht sind. Ihr Handel unterliegt strengen internationalen Bestimmungen oder ist verboten. Ihre Einfuhr, auch als Geschenk, kann eine Ein- und/oder Ausführgenehmigung erforderlich machen. Doch auch dann, wenn der Kauf im Urlaubsland legal ist, kann das Mitbringen nach Deutschland gesetzwidrig sein und mit hohen Strafen geahndet werden.
Jährlich veröffentlicht TRAFFIC, das gemeinsame Artenschutzprogramm von WWF und der Weltnaturschutzunion, eine aktuelle Übersicht darüber, welche Tier- und Pflanzen-Souvenirs auf der Verbotsliste stehen. Unter www.eu-wildlifetrade.org finden Sie Informationen über die geltenden Schutzbestimmungen für gefährdete Arten.
Was ist Airport Art?
Unter dem Begriff Airport Art versteht man im Allgemeinen billige Souvenirs oder so genannten Ethno-Kitsch. Gemeint sind damit Kunstgegenstände, die speziell für den Touristenmarkt und für den Massengeschmack hergestellt werden. Verkauft werden diese Kunstartikel an Flughäfen, Bahnhöfen, Hotels u.ä. Häufig fehlt den Gegenständen der kulturelle Hintergrund. So werden afrikanische Masken oder Skulpturen nicht nur in Souvenirläden in Afrika verkauft sondern auch in Europa oder Amerika.
Die Airport-Art-Artikel stammen überwiegend aus Massenproduktion und werden oft in der "Dritten Welt" unter schlechten Arbeitsbedingungen hergestellt. Den Kunstgegenständen fehlt nicht nur die kulturelle Identität, es sind auch Konkurrenzprodukte zum landesspezifischen, traditionellen Kunsthandwerk. Sie bedrohen die Lebensgrundlage der Kleinhersteller und können dazu führen, dass bestimmte Herstellungstechniken verloren gehen.
Wer ein Mitbringsel aus einem fernen Land mitnehmen möchte, sollte sich z.B. in Touristeninformationsstellen oder im Hotel über das traditionelle Handwerk des Landes informieren.
Wie gefährlich ist Asbest in Specksteinfiguren?
Ende 2001 ist die Öffentlichkeit durch Meldungen über Spuren von Asbest in Speckstein auf die gesundheitsgefährdenden Aspekte der Specksteinverarbeitung aufmerksam geworden. Asbest kann natürlicherweise im Speckstein vorkommen, ist jedoch nicht zwangsläufig in jedem Stück enthalten. Die feinen Nadeln werden bei der Verarbeitung des asbesthaltigen Rohmaterials frei und können eingeatmet werden, wenn man keine Schutzbekleidung (Mundschutz) trägt. Werden die Steine feucht oder unter fließendem Wasser bearbeitet, wird kein Asbeststaub frei. Von fertiggestellten, polierten und gewachsten Artikeln geht keine Gesundheitsgefahr aus.








