Situation der Kunsthandwerker
Auch für die Rohstoffgewinnung und Massenproduktion von Kunstgegenständen werden in der "Dritten Welt" Menschen als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Sie arbeiten 10 bis 14 Stunden täglich ohne Arbeitsschutz, gesundheitliche Versorgung, Kranken-, Unfall- oder Rentenversicherung und unter unwürdigen Arbeitsbedingungen. Kinder stellen hier die billigsten Arbeitskräfte dar, die zur Steigerung der Gewinnspanne der Zwischen- und Großhändler beitragen. Nicht nur im Bergbau, sondern auch in der Verarbeitung von Speckstein, Holz oder Textilien arbeiten Kinder und müssen zum Teil den Lebensunterhalt der Familie bestreiten.
Eine Alternative zu diesen Missständen bieten faire Initiativen und Projekte, die den Menschen in den Ländern der "Dritten Welt" faire Bezahlung für ihre Produkte bieten. Zusätzliche Maßnahmen wie Bildungsprogramme oder kostenlose gesundheitliche Leistungen sollen den Erzeugern helfen, aus dem Kreislauf der Armut herauszukommen. Die Arbeit der Organisationen vor Ort wird seit vielen Jahren von fairen Handelspartnern unter anderem in Deutschland unterstützt und ist ein wichtiger Beitrag zur globalen Gerechtigkeit.








