In Sachen Mobilität

In Sachen Mobilität

Ein Mittelklasse-Pkw wiegt etwa eine Tonne. Für seine Herstellung werden jedoch Rohstoffe mit einem Gesamtgewicht von über 24 Tonnen benötigt - der Materialverbrauch für Logistik, Vermarktung und Energiebereitstellung ist dabei noch nicht mitgerechnet. Allein die enormen ökologischen Folgen der Rohstoffgewinnung lassen eine effiziente Nutzung des Pkws als dringend geboten erscheinen. Es bietet sich also an, das Auto nur zeitweise und nur im tatsächlichen Bedarfsfall zu nutzen - Mietwagen sind die Alternative zum eigenen Gefährt.

Neben privaten Pkws werden häufig Fahrzeuge für Umzüge und für Fahrten zum Möbelmarkt geliehen. Doch auch bei anderen Gelegenheiten kann man sich Fortbewegungsmittel ausleihen. So verleihen viele Baumärkte Anhänger, bieten für den Warentransport eigene Fahrzeuge günstig an oder haben einen Lieferservice für sperrige Teile. Aber auch Fahrräder, Boote und Wohnmobile können bei Bedarf geliehen werden.

Wer sein Auto privat verleiht, sollte einiges beachten, damit es im Falle eines Schadens nicht zum Eklat kommt: Verursacht der Entleiher einen Unfall, kommt die Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters für den Schaden auf und begleicht die Personen- oder Sachschäden, die einer dritten Person zugefügt wurden. Auch eine mögliche Herabstufung der Schadenfreiheitsklasse in Folge des Unfalls trifft den Halter des Fahrzeugs, nicht den Entleiher. Wer seinen Wagen also privat verleiht, sollte sich vorher mit dem Entleiher - möglichst schriftlich - darüber einigen, wer im Falle eines Schadens für diesen und für eine Rückstufung beim Schadenfreiheitsrabatt aufkommt.

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