Nachhaltige Geldanlagen auswählen

Das Geschäft mit "nachhaltigen Kapitalanlagen" boomt. "Sein Geld vermehren und dabei Gutes tun", lautet die Devise der Investmentbranche. Doch auch "grüne Geldanlagen" bergen Risiken. Anleger sollten daher die Grundregeln der Vermögensanlage nicht außer Acht lassen. Es gilt, wählerisch zu sein und eine gesunde Skepsis zu bewahren. Unterschiedliche Lebenssituationen erfordern unterschiedliche Anlagestrategien. Wer ein hohes Einkommen hat, muss anders auf die steuerlichen Auswirkungen der Geldanlage reagieren als jemand mit niedrigem Einkommen. Wie bei jeder anderen Vermögensanlage gilt daher auch für "nachhaltige Geldanlagen": Vor einer Anlageentscheidung sollte sich jeder über Lebensplanung, Zukunftsvorstellungen, Einkommensverhältnisse und steuerliche Situation im Klaren sein. Dies gilt insbesondere in Hinblick auf die gewünschte Rentabilität, Sicherheit und Liquidität. Sind die infrage kommenden Produkte dann sinnvoll eingegrenzt, können die künftigen Anleger nach den zusätzlichen Anforderungen auswählen. Sie können sich zum Beispiel für Fonds entscheiden, die Investitionen in die Rüstungsindustrie ausschließen oder nach denen suchen, die gezielt umweltorientierte Unternehmen finanzieren.