Beleuchtung

Wo viele Schreibtische stehen, da sind auch viele Schreibtischlampen. Und auch Deckenlampen, Stehleuchten und atmosphärische Leuchtkörper sind in Büros häufig in großer Anzahl zu finden. Längst nicht immer sind sie so energiesparend, wie es möglich wäre. Die Beleuchtungssituation im Büro stromsparender zu gestalten, ist allerdings meist recht einfach. Dabei geht es nicht nur um die Auswahl geeigneter Leuchtmittel sondern oft auch um Überlegungen, wie das einfallende Tageslicht sinnvoll genutzt werden kann.

Als Leuchtmittel werden all jene Körper bezeichnet, die unter Einsatz elektrischer Energie Licht abstrahlen. Der Begriff umfasst also gleichermaßen Glühlampen, Halogenleuchten, Leuchtstoffröhren, LED-Leuchten usw. Für die Überlegung, welche Leuchtmittel überhaupt zum Einsatz kommen sollen, spielt vor allem das Verhältnis zwischen eingesetzter Energie und abgestrahltem Licht eine Rolle. Es wird in Lumen pro Watt gemessen (lm/W) und gibt an, in wie viel Licht ein Watt Energie umgewandelt wird. Je kleiner diese Zahl ist, desto mehr des eingesetzten Stroms wird nicht als Licht sondern als Wärme abgestrahlt. Je größer das Verhältnis von Lumen zu Watt, desto energieeffizienter ist das betrachtete Leuchtmittel. Am schlechtesten kommt bei dieser Betrachtung die klassische Glühbirne weg: Mit 12 lm/W wird bei ihnen eine Menge Strom zu Wärme umgewandelt. Zudem haben Glühlampen  eine verhältnismäßig kurze Lebensdauer von nur etwa 1.000 Betriebsstunden.