Energiesparlampen

Die kompakten Energiesparlampen sind im Grunde nichts anderes als eng zusammengefaltete Leuchtstoffröhren, entsprechend groß sind ihre Energieeffizienz und ihre Lebensdauer. Energiesparlampen, die es längst auch in gefälliger Kugel- oder Birnenform gibt, erreichen etwa 60 lm/W und wandeln damit fünfmal mehr Energie in Licht um als eine normale Glühlampe. Bei einer Lebensdauer von 5.000 bis 15.000 Betriebsstunden gewinnen sie jeden Vergleich mit einer herkömmlichen Glühlampe spielend. Mit weniger Strom erreichen Energiesparlampen die gleiche Helligkeit wie Glühbirnen - daher die oft paradox erscheinenden Angaben wie 11 W = 60 W auf den Verpackungen. Eine 60-W-Glühbirne gegen eine 11-W-Energiespalampe auszutauschen, lohnt sich also: Der Raum ist so hell wie zuvor doch durch die Stromeinsparung gelangen pro Jahr 4,5 kg weniger CO2 in die Atmosphäre.

Je nach Modell kann allzu häufiges An- und Ausschalten die Lebensdauer einer Energiesparlampe verkürzen - im Vergleich zu Glühlampen schneidet sie dennoch erheblich besser ab. Wenn es auf die Atmosphäre ankommt, ist vielleicht manchmal noch immer eine Glühlampe besser geeignet als eine Energiesparlampe: Dem Licht der stromsparenden Leuchtwunder fehlt die Rotkomponente, so dass rote Wände, Bilder, Polster schnell matt und braun wirken. Wenn es jedoch nicht aufs Rot ankommt, dann sind Energiesparlampen auch für gemütliche Beleuchtung geeignet: Inzwischen gibt es auch sie in den Farbfarben "warmweiß" und "extra-warmweiß". Sollte eine Energiesparlampe schließlich dennoch kaputt gehen, gehört sie in den Sondermüll. Wegen des enthaltenen Quecksilbers haben Energiesparlampen nichts im Hausmüll zu suchen.