Halogenlampen

Wie in Glühlampen wird auch in Halogenlampen ein dünner, eng gewickelter Wolfram-Draht zum Glühen gebracht. Der Glaskörper der Halogenlampen ist jedoch mit Gasen gefüllt, die chemisch zur Gruppe der Halogene (Elemente der siebten Hauptgruppe im Periodensystem der Elemente) gehören. Auf diese Weise kann der Draht mit noch höheren Temperaturen glühen und so warmweißes Licht abgeben. Vor allem als Punktbeleuchtung sind Halogenlampen beliebt: Sie leuchten z.B. Skulpturen oder Bilder gezielt an. Allerdings erzeugen sie harte Schatten und sind deshalb für die Beleuchtung größerer Flächen ungeeignet. Sie werden zudem sehr heiß. Halogenlampen verbrauchen ein Drittel weniger Energie als Glühlampen - sparsam sind sie jedoch keineswegs und auch ihre Lebensdauer ist mit 2.000 Betriebsstunden nicht besonders groß. Eine Infrarot-Beschichtung (infrared coating, IRC) kann die Lebensdauer auf 4.000 bis 5.000 Betriebsstunden steigern und den Energieverbrauch noch weiter senken. Halogenlampen werden oft als Niedervolt-Lampen angeboten, die mit 12 V betrieben werden. Ein Transformator regelt die Spannung entsprechend herunter. Selbst wenn die Lampe ausgeschaltet ist, verbrauchen diese Transformatoren noch Energie. Halogenstrahler sollten daher stets vollständig vom Netz genommen werden.