Leuchtstofflampen

Bei niedrigem Energieverbrauch und langer Lebensdauer sind Leuchtstofflampen eine gute Alternative zu gewöhnlichen Glühlampe. Anders als der Klassiker der Beleuchtung, wird hier nicht ein Draht zum Glühen gebracht. Stattdessen bringt der Strom, der durch die Röhre fließt die Atome der in der Leuchtstoffröhre enthaltenen Edelgase (Argon oder Krypton) dazu, UV-Licht abzustrahlen. Eine Beschichtung an der Innenwand der Leuchtstoffröhre wandelt diese unsichtbaren UV-Strahlen in sichtbares Licht um. Die effizientesten unter den Leuchtstofflampen setzen mit 100 lm/W beinahe die Hälfte der eingesetzten Energie in Licht um. Wer bei Leuchtstoffröhren aber sofort an das gnadenlose Licht auf Behörden-Fluren denkt, liegt nicht ganz richtig: Die Leuchtstoffröhren gibt es in verschiedenen Farbtönen, die mit der Einheit Kelvin (K) für die "Farbtemperatur" angegeben werden. Je mehr Kelvin die Farbtemperatur aufweist, desto kälter und greller erscheint das Licht:

  • extra-warmweiß (2.700 Kelvin und weniger) - das Licht ist warm und ähnelt dem einer Glühlampe
  • warmweiß (3.300 K und weniger)
  • neutralweiß (5.000 K und weniger) - das Licht ist kühl, sachlich und die klassische Bürobeleuchtung 
  • tageslichtweiß (5.000 K und mehr)

Leuchtstoffröhren enthalten geringe Mengen Quecksilber: Geht so eine Lampe kaputt, sollte der Raum daher gründlich gelüftet und die Scherben nicht mit bloßen Händen berührt werden. Sie müssen zudem als Sondermüll entsorgt werden. Wie Elektronikschrott können auch Leuchtstofflampen bei Wertstoffhöfen abgegeben werden. Handelt es sich um haushaltsübliche Mengen ist die Abgabe kostenlos.