Drucker

Wie viele der Elektrogeräte in einem Büro sind auch Drucker die meiste Zeit des Tages nur betriebsbereit ohne aber tatsächlich zu drucken. Um so wichtiger ist es daher, dass bei der Anschaffung Geräte gewählt werden, die im Stand-by-Betrieb und im Schein-Aus nur wenig Energie verbrauchen. Einige Geräte erlauben ein eigenes Energie-Management, das dadurch ergänzt werden kann, dass die Geräte bei langen Arbeitspausen direkt ausgeschaltet und abends sowie am Wochenende ebenfalls vollständig vom Stromnetz genommen werden.

Lediglich Tintenstrahldrucker, sollten möglichst nicht unnötig an- und ausgeschaltet werden: Wenn das Gerät in Betriebsbereitschaft versetzt wird, wird in der Regel der Druckkopf mit Tinte gespült: Ständiges An- und Ausschalten würde also zwar Strom sparen aber zugleich den Tintenverbrauch unsinnig erhöhen. In den meisten Büros stehen jedoch Laser-Drucker. Gerade bei hohem Druckaufkommen sind bei ihnen die Kosten pro bedruckter Seite deutlich niedriger als bei Tintenstrahldruckern. Deren niedrigerer Anschaffungspreis und Energiebedarf sollten daher nicht die ausschlaggebenden Kriterien bei der Auswahl sein. Neben den Druckkosten pro Seite kann auch die einfache, papiersparende Bedienbarkeit ein Kriterium sein. In Geräten mit mehreren Papierfächern ist es zum Beispiel möglich, schnell und ohne Unterbrechung des Arbeitsablaufs zwischen neuen und bereits von einer Seite bedruckten Bögen zu wechseln.

Nicht nur das Gerät selbst, auch der Umgang der Nutzer damit können Umwelt und Budget schonen: Regelmäßige Wartung verringert etwa die Feinstaub- und Ozonemissionen von Laserdruckern. Und wenn die Toner-Kartusche leer ist, muss auch nicht sofort eine neue eingesetzt werden: Wenn das Warnsignal "Toner alle" erscheint, ist meist noch reichlich in der Kartusche versteckt. Kräftiges Schütteln verteilt den restlichen Toner neu und erlaubt das Weiterdrucken mit der alten Kartusche. Nutzt auch das Schütteln nichts mehr, ist es Zeit für eine neue Kartusche - empfehlenswert sind dabei wiederbefüllbare Toner-Kartuschen. Durch die Wiederbefüllung werden große Mengen an Abfall vermieden.