Monitore

Mehr als 2.000 Stunden pro Jahr sind die Computer-Monitore in Büros jährlich in Betrieb. Dass sich da energiesparende Geräte schnell auch finanziell lohnen, leuchtet unmittelbar ein. Art und Größe sind dabei die entscheidenden Faktoren für den Stromverbrauch: Bis zu 70 % Energie lassen sich zum Beispiel dadurch einsparen, dass Flach- statt Röhrenbildschirme angeschafft werden. Diese so genannten TFT-Monitore brauchen darüber hinaus weniger Platz auf dem Schreibtisch, geben weniger Wärme ab und arbeiten flimmerfrei. Ein 17-Zoll-Bildschirm verbraucht zudem weniger Energie als ein 19-Zoll-Gerät - wo diese Größe ausreichend ist, ist weniger daher in gewisser Weise mehr.

Innerhalb der Energieverwaltung des Rechners kann auch darüber entschieden werden, nach wie viel Minuten der Inaktivität der Bildschirmschoner anspringen soll. Die energiesparende Antwort darauf lautet: Nie. Ursprünglich hatten die bewegten Bilder des Bildschirmschoners die Aufgabe, in Ruhephasen das Einbrennen des aktuellen Desktop-Bildes auf dem Monitor zu verhindern. Bei heutigen Monitoren besteht diese Gefahr nicht mehr, so dass die Bildschirmschoner überflüssig geworden sind. Als persönliche Note am Arbeitsplatz sind sie jedoch nach wie vor sehr beliebt. Dieser Spaß verbraucht jedoch mehr Energie, als es den Anschein hat: Für den Betrieb ist zusätzliche Rechenleistung nötig, die gerade für 3-D-Animationen schnell größer sein kann, als für den Betrieb der typischen Büro-Anwenderprogramme. So verbraucht der Rechner mehr und der Monitor kaum weniger Energie als ohne Bildschirmschoner.