Kaffee, Tee & Co.
Kaffee, Tee & Co.
Nutzpflanzen werden für verschiedene Zwecke angebaut oder wild gesammelt: als Genussmittel, als Lebensmittel, zu technischen Zwecken und als Heilmittel. Kaffee und Tee sind als Muntermacher und Genussmittel aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Kakao und seine vielfältigen Produkte verwöhnen Gaumen und Seele und die sanft anregende Wirkung von Matétee oder Guarana wird auch hierzulande geschätzt.
Doch selten denkt man bei der dampfenden Tasse Tee oder dem zart schmelzenden Stück Schokolade an die dazugehörigen Nutzpflanzen, ihre tropischen Lebensräume, den Anbau, die Ernte und Verarbeitung. Die Pflanzen stammen ursprünglich aus den Ländern Mittel- und Südamerikas, Afrikas und Asiens (nördliche Grenze ist der Himalaya) mit ihren typischen klimatischen und geographischen Gegebenheiten. Mit ihrer Produktion, Verarbeitung und ihrem Handel sind zahlreiche soziale, ökonomische und ökologische Probleme verbunden: Die Erlöse, die die Erzeuger für ihre Arbeit unter fragwürdigen Arbeitsbedingungen erhalten, reichen oft kaum zum Überleben. Die starke Abhängigkeit von schwankenden Weltmarktpreisen und Zwischenhändlern verschärft die oft aussichtslose Lage der Landarbeiter zusätzlich. Monokulturen und ein intensiver Einsatz von Pflanzenschutzmitteln schädigen Menschen und Umwelt. Hier will der Faire Handel Abhilfe schaffen und die Arbeits- und Lebensbedingen der Bauern und Arbeiter in den so genannten Entwicklungsländern verbessern. Gemeinsam mit einer ökologischen Erzeugung können die Umweltprobleme gelöst werden. Der Verzicht auf Pflanzenschutzmittel, synthetische Düngemittel, der Anbau von Mischkulturen, angepasste Fruchtfolgen und Erosionsschutz sind einige Maßnahmen, die ein ökologisches Gleichgewicht herstellen können und eine Landwirtschaft im Einklang mit der Natur ermöglichen.
In unserer Rubrik Service stellen wir Ihnen kurze Einführungen in den Fairen Handel und den ökologischen Anbau als pdf-Datei zum Download bereit.





