Die Partner von dwp

Die dwp GmbH arbeitet eng mit der philippinischen Organisation PREDA zusammen, die neben Orangen-Mango-Saft und Orangen-Maracuja-Nektar zahlreiche andere Produkte wie Trockenfrüchte und Fruchtaufstriche vermarktet. PREDA wurde 1974 in der Stadt Olangapo als Stiftung gegründet. Ursprünglich bedeutete die Abkürzung "Prevent and Rehabilitate Drug Abusers Foundation", die Organisation beschäftigte sich damals vor allem mit der Rehabilitation von Drogenabhängigen. Auch den Opfern von Unterdrückung und Folter wurde geholfen. Heute steht PREDA für "People’s Recovery, Empowerment and Development Assistance Foundation" (Stiftung für die Unterstützung zur Genesung, Bevollmächtigung und Entwicklung von Menschen).

Die Organisation war und ist aktiv im Einsatz gegen Kindesmissbrauch und Kinderprostitution. Durch ihren Einsatz gab es zahlreiche Anklagen, Prozesse und Verurteilungen. Gleichzeitig betreibt PREDA in der Bevölkerung Aufklärung über Kindesmissbrauch und AIDS.

In dem Projekt "childhood für children" (eine Kindheit für Kinder) betreut PREDA Straßenkinder und sorgt dafür, dass Menschen aus Slums, verarmte Frauen und Landarbeiter ein Auskommen finden und sich eine Existenz aufbauen können. Einen wesentlichen Beitrag leistet hier der Faire Handel, für den sich PREDA sehr engagiert. Die Therapie- und Rehabilitationsprogramme umfassen eine handwerkliche Ausbildung. Dazu gehört unter anderem die Herstellung von Korbmöbeln, Korbwaren und Kunsthandwerk, die mit Unterstützung von PREDA an Fair-Handelsorganisationen vermarktet werden. Die Produzenten erhalten ein geregeltes, stabiles Einkommen, das ihnen eine Existenzgründung erleichtert.

Die Organisation arbeitet auch mit Kleinbauern-Kooperativen zusammen, die exotische Früchte anbauen sowie mit den weiterverarbeitenden Betrieben. PREDA unterstützt die Kooperativen bei der Vermarktung ihrer Produkte, bietet technische Beratung, Weiterbildungen und vermittelt zinsfreie Darlehen. Sie stellt den direkten Kontakt zwischen den Produzenten und dem verarbeitenden Betrieb her und erreicht so, dass die Bauern für die Früchte festgelegte, angemessene Preise erhalten. Auf diese Weise konnten in der Vergangenheit die Zwischenhändler, die nur minimale Preise zahlten, umgangen werden.