Trinkwasser

Durstlöscher Wasser, Foto: Dorothea Jacob / pixelio.de

Foto: © Dorothea-Jacob / PIXELIO

 

Der Körper eines Neugeborenen besteht zu etwa 80 Prozent aus Wasser, Erwachsene tragen je nach Alter zwischen 50 und 70 Prozent Wasser in sich. Die Körperflüssigkeit ist ständig in Bewegung, hält den Stoffwechsel in Schwung und den Geist munter: Diskret wird beispielsweise das Gehirn an jedem Tag von etwa 1.400 Litern Flüssigkeit durchströmt. Gewöhnlich bemerkt man das Wasser in sich aber nur, wenn man schwitzt, der Atem in der Kaltluft kondensiert, man auf Toilette muss, in Tränen ausbricht oder sich Speichel im Mund sammelt.

Täglich entweichen so ohne besondere Anstrengung zwischen 2,5 und 3 Liter aus dem Körper, aktive Menschen verlieren deutlich mehr Wasser. Um gesund zu bleiben, muss der innere „Pegelstand“ permanent ausgeglichen werden. Einen Teil holt sich der Körper beim Abbau von Nahrungsreserven zurück, um den übrigen Verlust aufzufüllen, muss getrunken und gegessen werden. Je nach Speisezettel kann in der festen Nahrung schon fast die Hälfte des Wasserbedarfs (rund 1,2 Liter) stecken, wobei der Wert mit dem Kostanteil von feuchten Lebensmitteln wie frischem Obst und Gemüse oder Suppen schwankt. Wer überwiegend „trockene“ Speisen zu sich nimmt wie Brot, muss mehr trinken.

Ist die Ernährung ausgewogen, bleiben durchschnittlich 1,5 Liter Flüssigkeit, die gleichmäßig über den Tag verteilt getrunken werden müssen. Je nach Körpergewicht sollten Erwachsene zwischen 20 und 45 Milligramm Wasser je Kilo aufnehmen, Säuglinge zwischen 120 und 180 Milligramm je Kilo.

Ideale Getränke sind nicht süß, so wie Wasser oder ungezuckerter Tee. Auch Kaffee erhöht entgegen früherer Annahmen die Flüssigkeitsbilanz. Alkohol gilt nach wie vor als ausschwemmend, zum Glas Wein empfiehlt sich deshalb ein Glas Wasser. So ist der Alkohol für den Körper auch insgesamt bekömmlicher.

 

Nicht ohne meine Wasserflasche

Aufgedreht oder abgefüllt?